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Chiang Mai erneut von schweren Überflutungen heimgesucht

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Artikelstatus: Fertig 14:07, 2. Aug. 2006 (CEST)
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Chiang Mai (Thailand), 02.08.2006 – Am frühen Morgen des 31. Juli wurde die Stadt Chiang Mai im Norden Thailands wie schon letztes Jahr von schweren Überflutungen getroffen. Die Schulen wurden geschlossen, Hotels in Flussnähe wurden zum Teil zerstört, Eisenbahnverbindungen mussten eingestellt werden. Es gibt nur noch wenige Busverbindungen nach Chiang Mai, so dass Touristen vorwiegend auf Flugzeuge angewiesen sind, um die Stadt zu erreichen. Touristen sollen in großen Umfang ihre Hotelbuchungen storniert haben.

Die hohen Wasserstände des Flusses Ping, der durch die Stadt verläuft, sind durch heftige Regenfälle sowie Zuflüsse anderer Flüsse, die ebenfalls Hochwasser führen, zustande gekommen. Gestern soll der Wasserstand des Flusses stündlich um sieben Zentimeter gestiegen sein. Die Wasserstände sollen aber niedriger als letztes Jahr sein. Die Menschen kämpfen mit Sandsäcken und Pumpen gegen die Fluten. Im vergangenen Jahr waren über hunderttausend Menschen direkt oder indirekt von den Fluten in Mitleidenschaft gezogen worden. Für heute wird mit einer Abnahme des Wasserstandes gerechnet.

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Quellen