Welt-Energie-Gipfel 2010 in Abu Dhabi kritisiert Kopenhagener Konferenz

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Veröffentlicht: 23:46, 20. Jan. 2010 (CET)
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Sheikh Muhammad ibn Zayid Al Nahyan (Archivfoto von 2008)

Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate), 20.01.2010 – Die internationale Gemeinschaft müsse schnell konkrete Maßnahmen und Zeitpläne zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beschließen, um die Welt vor möglichen katastrophalen Folgen zu verschonen, sagte der Minister für Umwelt und Wasserwirtschaft, Dr. Rashid bin Fahd, gestern in Abu Dhabi zur Einführung der Debatte mit dem Thema „Was kommt nach Kopenhagen?“ Es war eine Fortsetzung des Themas, das am Montag entstand, als zahlreiche internationale Politiker, so etwa Mohamed Nasheed, der Präsident der Malediven, die Klimakonferenz in Kopenhagen wegen ihres mangelnden Ehrgeizes kritisierten.

Wohin die Reise geht …

Am Montag, den 18. Januar begann der „World Future Energy Summit 2010“. Die Konferenz findet in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, bis zum 21. Januar unter der Schirmherrschaft von Scheich Muhammad ibn Zayid Al Nahyan, Kronprinz von Abu Dhabi, statt. Hauptsponsor ist DB Climate Change Advisors von der Deutschen Bank AG. Die internationale Konferenz wird von der „World Future Energy“ Ausstellung und der „World Future Umwelt“ Ausstellung begleitet, wo sich 37 Länder präsentieren. Über 18.000 Besucher aus 84 Ländern werden erwartet. Einer der Hauptredner ist Felipe de Borbón y Grecia, Kronprinz von Spanien.

Der World Future Energy Summit ist das wichtigste Ereignis nach der Klimakonferenz in Kopenhagen, wo Staatsoberhäupter, hochrangige Regierungsvertreter, Wissenschaftler, Forscher und CEOs über die Zukunft der Umwelt auf unserem Planeten sprechen.

Als eines der Länder mit den höchsten CO2-Produktion pro Kopf wollen die Vereinigten Arabischen Emirate weltweit führen in der Praxis einer nachhaltigen Entwicklung und zur Schaffung der erneuerbaren Energien. Zudem wollen sie eine wichtige Rolle in der internationalen Politik gegen den Klimawandel übernehmen. Der Beginn des Baus der grünen Stadt Masdar vor zwei Jahren ist ein Beispiel dafür. Die grüne Stadt soll in ihrer Bilanz keine Kohlendioxid-Emissionen und keine Abfälle erzeugen.

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Quellen

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 18.01.2010