Washington Post: Schily wusste von CIA-Verschleppung

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Artikelstatus: Fertig 12:10, 5. Dez. 2005 (CET)
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Berlin (Deutschland), 04.12.2005 – Wie aus einer Meldung der „Washington Post“ hervorgeht, war der ehemalige deutsche Innenminister Otto Schily (SPD) über die geheime Verschleppungspraxis der CIA bereits seit dem Mai 2004 informiert. Schily soll persönlich durch den damaligen US-Botschafter Daniel Coats informiert worden sein. Dabei soll die deutsche Bundesregierung gebeten worden sein, in dieser Frage Stillschweigen zu bewahren. Die Geheimoperationen der CIA dürften nicht publik werden. Bei ihren Informationen beruft sich die Washington Post auf Geheimdienstquellen.

Konkret sei es damals um Verdachtsmomente der CIA gegen den deutschen Staatsbürger Khaled al-Masri gegangen, die sich später als falsch herausstellten. al-Masri sei vom CIA entführt und mehrere Monate ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden.

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