US-Handelsministerium ermittelt gegen chinesische Solarhersteller

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Veröffentlicht: 17:11, 12. Nov. 2011 (CET)
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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 14.11.2011 – Die Handelspraktiken chinesischer Unternehmen auf dem Solarzellen- und Solarstrommodul-Markt der Vereinigten Staaten seien Gegenstand einer Untersuchung, teilte das Ministerium am Mittwoch, dem 9. November (Ortszeit) mit. Es würden Dumpingtatbestände und wettbewerbswidrige Subventionen sowie notwendige Gegenmaßnahmen geprüft. Das Untersuchungsverfahren war u.a. von SolarWorld Industries America Inc., einer US-Tochter der deutschen SolarWorld AG, beantragt worden.

„Wir begrüßen den Beginn der Untersuchung in den USA. Es geht um die Wiederherstellung fairen Wettbewerbs. Dabei begrüßen wir jede Kostensenkung, die Solarstrom billiger macht und auf Forschung und Innovationen beruht. Wir wehren uns aber gegen Dumpingpreise, die erkauft werden durch chinesische Milliardenkredite, Materialsubventionen und die massive Missachtung von Umwelt- und Sozialstandards", sagte Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG in Bonn. „China verfolgt mit massivem Druck eine industriepolitische Strategie zu Lasten der USA und auch Europas. Den unfairen Praktiken muss nicht nur im Interesse der weltweiten Solarindustrie, sondern im Interesse der gesamten Wachstumsbranche der Umwelttechnologien Einhalt geboten werden.“


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Quellen[Bearbeiten]