Proteste Zehntausender in 200 US-Städten: „Vertreibt das Bush-Regime!“

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Artikelstatus: Fertig 22:25, 7. Okt. 2006 (CEST)
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New York / Washington D.C. / Oklahoma City / San Francisco / Los Angeles (Vereinigte Staaten), 07.10.2006 – Am Donnerstag, den 5. Oktober fanden in über 200 US-Städten „Aktionen zur Vertreibung des Bush-Regimes“ („Actions to Drive Out the Bush Regime“) statt. Mehrere tausend Menschen folgten dem Aufruf der Initiative „World Can't Wait“ („Die Welt kann nicht warten“) und protestierten in den Straßen von New York, Chicago, San Francisco und Los Angeles.

Jeweils mehrere hundert Menschen nahmen an weiteren Aktionen in Städten wie Tucson, Portland, Atlanta und Austin sowie in zahlreichen kleineren Städten teil. Vielfältige Aktionen fanden an öffentlichen Plätzen, Rathäusern, Gemeindezentren statt, so dass viele Menschen von den Protesten und deren zentraler Forderung „Vertreibt das Bush-Regime“ Notiz nahmen.

Die Demonstrationen richteten sich jedoch nicht nur mit der Forderung: „No more Blood for Oil!“ gegen den Irakkrieg, sondern auch gegen andere Gesetze. Weitere Themen der Demonstrationen waren die Umweltpolitik der Regierung, die durch die Regierung nochmals verschärften Abtreibungsgesetze sowie die so genannten „Homosexuellengesetze“, in denen nach Ansicht der Initiatoren „zunehmende Intoleranz“ deutlich wird.

Die Demonstration findet wenige Wochen vor der Neuwahl von 33 der 100 Senatoren am 7. November 2006 statt. Die Demonstrationen und das Motto der Kampagne „World can't wait – drive out the Bush Regime“ beziehen sich auch darauf, dass die Amtszeit des US-Präsidenten erst im Jahr 2008 endet.

„Unsere Bewegung wird weiter wachsen“, zeigten sich die Initiatoren überzeugt und zeigten damit auch die „Herausforderungen an die weitere politische Überzeugungsarbeit“ auf. Ihre Absicht ist es, weitere Menschen für ihre Bewegung zu gewinnen.

Quellen