PhysX-Chip-Hersteller von Nvidia aufgekauft

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Veröffentlicht: 13:16, 7. Feb. 2008 (CET)
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Santa Clara (Vereinigte Staaten), 07.02.2008 – Als Ageia noch als eigenständiges Unternehmen agierte, vertrieb es Programme und erstmalig auch Chips zur Berechnung von Spielphysik in Computerspielen. Der Chip, die sogenannte Physics Processing Unit (PPU), konnte als Erweiterungskarte auf das Motherboard eines PC aufgebracht werden und übernahm Berechnungen von Grafikkarte und CPU, die die Spielphysik betrafen. Ein Software Development Kit stand jedem Entwickler zur nichtkommerziellen Verwendung frei zur Verfügung. Dieses Produkt hieß "PhysX" und wurde in über 140 Spielen zur Berechnung verschiedener Effekte und realistischer Physik verwendet.

Heute wurde Ageia, das dieses Produkt entwickelte und vertrieb, von dem Grafikhardware-Giganten Nvidia aufgekauft. Die Architektur der Physik-Chips wird Nvidia in die eigenen Grafikchips integrieren. Man will dann die eigenen Grafikprozessoren als Coprozessor verwenden, lediglich die PhysX-Software wird separat erhalten bleiben und nicht in die Treiber-Software integriert.

Physikberechnungen werden von den meisten Spielen immer noch in der Software vorgenommen, da der dafür gebrauchte Chip nur wenig Verbreitung hat. Groß werden könnte die Spielphysik, wenn Nvidia als Marktführer in Zukunft Grafikkarten mit Physik-Coprozessor vertreibt und Microsoft in die Windows-Spielschnittstelle DirectX eine Physik-API einprogrammiert.

Quellen