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BND: Globale Energieversorgung im Fokus terroristischer Zielplanung

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Artikelstatus: Fertig 21:32, 12. Okt. 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 12.10.2006 – Die globale Energieversorgung sei in den Mittelpunkt der Zielplanung des internationalen Terrorismus gerückt. Diese These vertrat der Präsident des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND), Ernst Uhrlau, auf einer Fachtagung des Dienstes, die zurzeit in Berlin unter starker internationaler Beteiligung stattfindet. In diesem Zusammenhang wurde die Vorreiterrolle des Terrornetzwerks al-Qaida hervorgehoben. „Al-Qaida hat seit etwa drei Jahren auch die Weltenergieversorgung ins Fadenkreuz genommen und damit Anschlagsoptionen für die islamischen Terrornetzwerke definiert“, so Uhrlau.

In den großen Ölförderländern Irak, Saudi-Arabien und dem Jemen würden zunehmend professionell organisierte Anschläge auf die Erdölförderanlagen und Pipelines verübt.

Kanzleramtschef Thomas de Maizière unterstützte die Einschätzung einer schwerpunktmäßigen Orientierung des internationalen Terrorismus auf Fragen der Energieversorgung, er sehe eine „signifikante Zunahme der Bedrohung der internationalen Energie-Infrastruktur durch Terrorismus“ und ergänzte, Fragen der Energiesicherheit und Versorgung würden ein Schwerpunkt der bevorstehenden G8-Präsidentschaft Deutschlands sein.

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Quellen