Skispringen: Schlierenzauer gewinnt in Innsbruck

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:12, 6. Jan. 2013 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Gewinnt in seinem "Wohnzimmer": Gregor Schlierenzauer
Drittes Springen: Bergiselschanze in Innsbruck

Innsbruck (Österreich), 05.01.2013 – Das dritte von insgesamt vier Springen der 61. Vierschanzentournee hat der Österreicher Gregor Schlierenzauer gewonnen. Klar distanzierte Schlierenzauer beim Springen (131,5 Meter/123 Meter) an der Bergiselschanze in Innsbruck seinen direkten Konkurrenten in der Gesamtwertung der Tournee, den Norweger Anders Jacobsen. Ein gutes Springen absolvierte der Pole Kamil Stoch mit Platz zwei als auch der Norweger Anders Bardal (Rang drei). Nur knapp verfehlte der beste deutsche Springer, Severin Freund, das Podest und landete mit 125 und 120,5 Meter hinter Bardal auf Rang vier.

Jacobsen patzt

Jacobsen, der Gewinner von Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen, nutzte seine Chancen nicht und zeigte nach einem sehr guten Sprung im ersten Durchgang einen sehr durchwachsenen zweiten Sprung von nur noch 117,5m und rutschte in der Wertung auf Platz sieben ab. Damit verspielte Jacobsen die Chance auf einen sogenannten "Grand Slam", dem Gewinn aller vier Springen der Tournee.

Deutsche Springer wieder besser

Nach durchwachsenen Trainingssprüngen und Qualifikation zeigten sich die deutschen Springer beim dritten Springen der Tournee wieder in besserer Form. Gerade Severin Freund, der in Garmisch-Partenkirchen und auch bei Trainingssprüngen und der Qualifikation in Innsbruck nicht überzeugte, kam bei beiden Sprüngen gut zurecht und sicherte sich so die Möglichkeit, beim letzten Springen der Tournee in Bischofshofen noch einen Podestplatz zu erreichen. Zweitbester Deutscher war nach besseren Trainingssprüngen Richard Freitag (122,5 und 120 Metern), Routinier Martin Schmitt schaffte es mit seinen beiden Sprüngen (122 und 121 Meter) als drittbester Deutscher unter die Top 15 und qualifizierte sich somit für die bevorstehende Weltmeisterschaft. Trotz guter Leistung schaffte es Andreas Wank nicht in die zweite Runde des Springens.

Alles noch offen

Zwar hat Gregor Schlierenzauer den bisherigen Spitzenreiter Anders Jacobsen um rund 10 Meter distanzieren können, allerdings hat Jacobsen mit einem Sieg beim letzten Springen in Bischofshofen noch die Möglichkeit, die diesjährige Vierschanzentournee zu gewinnen. Auch im Kampf um Platz drei zwischen Tom Hilde (NOR) und Severin Freund ist noch alles offen. Beide trennen gerade einmal 1,2 Punkte voneinander.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]