Zapatero beschließt Kooperation mit Brasilien, Kolumbien und Venezuela

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Artikelstatus: Fertig 30. Mär. 2005 (CEST)
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Luiz Inácio Lula da Silva und Hugo Chávez in Ciudad Guayana, Venezuela (Photo Ricardo Stuckert/PR)

Caracas (Venezuela), 30.03.2005 – Spaniens Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero hat sich bei einem Gipfeltreffen in Ciudad Guayana mit den Präsidenten Brasiliens (Luiz Inácio Lula da Silva), Kolumbiens (Álvaro Uribe Vélez) und Venezuelas (Hugo Chávez) für eine verstärkte Kooperation dieser Länder ausgesprochen.

In Zukunft soll es weitere Treffen der Politiker geben, auf denen über Möglichkeiten der wirtschaftlichen Integration, sowie über Sicherheitsfragen wie die Bekämpfung des Terrorismus und des organisiertem Verbrechens diskutiert werden sollen. Die Sicherheit sei ein Schlüsselfaktor bei der Wahrung der Demokratie, sagte Zapatero.

Spanische Waffenexporte an Venezuela: Am Rande des Vierer-Gipfels verteidigte Zapatero die spanischen Rüstungsexporte an Venezuela und erklärte, dass der Handel rein defensiven Zwecken sowie der regionalen Stabilisierung diene.

Unter anderem will die Regierung Venezuelas acht Korvetten und Patrouillen-Boote sowie zehn Transportflugzeuge aus Spanien importieren. Das Volumen des Handels beläuft sich auf 800 Millionen bis 1,3 Milliarden Euro. Sowohl die US-Regierung, als auch die konservative Opposition in Spanien üben Kritik an dem Waffengeschäft.

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Quellen