Wikinews-Interview über Beiträge zu Open Source: Opera

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Veröffentlicht: 02:01, 12. Jan. 2014 (CET)
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Oslo (Norwegen), 11.01.2014 – Wikinews interviewte den norwegischen Software-Hersteller Opera über seine Beiträge zu Open-Source-Projekten und zur Software überhaupt. Die Fragen betrafen den gegenwärtigen Arbeitsablauf, die Dynamik der Beiträge sowie den Hintergrund.

Wikinews-logo.svgWikinews:  Was war der Grund für Ihr ursprüngliches Interesse an Open Source?

Bruce Lawson: Opera war in der Vergangenheit sehr stark in Open-Source-Projekten engagiert. Oft haben wir Open-Source-Software selbst benutzt und weiterentwickelt und in unsere Produkte eingebaut. Opera begann mit der Spezifikation für HTML5 und erweiterte dabei die Standardsprache HTML im Internet um Fähigkeiten, die bisher nur von proprietären Programmen wie Flash und Silverlight angeboten wurden. Seit kurzem beschäftigen wir uns mit Blink, einer Open-Source-Software für Rendering, und wir haben ein eigenes Team für Blink und Chromium, um diese Produkte weiterzuentwickeln und für alle Nutzer zu verbessern.

Wikinews-logo.svgWikinews:  Wie sieht Ihr gegenwärtiger Arbeitsablauf bei Open Source aus?

Bruce Lawson: Wir machen Erweiterungen, bauen diese ein und testen sie – immer wieder.

Wikinews-logo.svgWikinews:  Was hat sich in den letzten Jahre während Ihrer Arbeit an Open-Source-Projekten verändert?

Bruce Lawson: Die Fähigkeiten und der Bekanntheitsgrad von Github.

Wikinews-logo.svgWikinews:  Welche Rolle spielt Open Source in der heutigen Zeit?

Bruce Lawson: Open Source ist gleichwertig mit Produkten, deren Quellcode nicht zur Verfügung steht. Der entscheidende Unterschied sind offene Standards für den Datenaustausch, so dass ein Benutzer nicht an einen Anbieter gebunden ist.

Wikinews-logo.svgWikinews:  Wieviel Aufwand setzen sie in die Lokalisierung Ihrer Produkte? Open source und andere?

Bruce Lawson: Der Webbrowser Opera steht in 54 Sprachen zur Verfügung, also viel Aufwand!

Wikinews-logo.svgWikinews:  Beschäftigen Sie auch Personen außerhalb ihres Unternehmens? Wie schätzen Sie den Trend ein, dass viele aus der Ferne arbeiten?

Bruce Lawson: Nein, wir haben Büros in Norwegen, Polen und Schweden, aber für uns geht die Arbeit am besten, wenn alle Mitarbeiter eng zusammen sind.

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels (mit originärer Berichterstattung) vom 06.01.2014


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Quellen[Bearbeiten]