Weihnachts-Komet war Raketenstufe von ISS-Mission

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Veröffentlicht: 10:51, 25. Dez. 2011 (CET)
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Deutschland, 25.12.2011 – Am gestrigen Heiligabend wurde um etwa 17:30 Uhr aus verschiedenen Regionen in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden die Beobachtung eines hell leuchtenden Himmelskörpers gemeldet. Radio- und Pressemeldungen gingen dahin, dass es sich um irgendein Stück Weltraumschrott handeln könnte - oder auch um einen Meteoriten. Passend zur Heiligen Nacht war auch von einem „Weihnachtsstern“ oder Sternschnuppe die Rede. Verschiedene Videos von Privatpersonen, die das Ereignis festhielten kursierten im Internet.

Tatsächlich handelte es sich wohl um eine Raketenstufe einer Sojus-Rakete, die beim Wiedereintritt verglüht ist. Sie stammt von der am Mittwoch gestarteten Sojus-Mission zur ISS. Mit dieser Mission ist auch André Kuipers als zweiter niederländischer Astronaut gestartet.

Entzückt die Süd-Hemisphäre: „Lovejoy“

Einen beeindruckenden echten Kometen können dagegen zur Zeit die Bewohner der Südhalbkugel beobachten: Der Komet „Lovejoy“ beeindruckt nicht nur mit seinem Schweif, er ist auch so hell, dass er sogar am Tag sichtbar ist.

Derweil sorgte in Russland ein weiteres Stück Weltraumschrott für Aufsehen: Ein etwa 50 cm großes Teil des Kommunikationssatelliten „Meridian“ stürzte nach missglücktem Start auf ein Haus in einem russischen Dorf. Obwohl es bewohnt war, wurde niemand verletzt. Die Straße, in der es steht, ist den Kosmonauten gewidmet.

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