Ukraine: Timoschenko will vorgezogene Präsidentschaftswahlen

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Veröffentlicht: 15:04, 5. Mär. 2009 (CET)
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Ministerpräsidentin Julia Timoschenko

Kiew (Ukraine), 05.03.2009 – Die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko traf am Mittwochabend mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy im Élysée-Palast zusammentreffen, um über die wirtschaftliche Lage in der Ukraine zu diskutieren.

In einem Interview mit der französischen Tageszeitung Le Monde am 3. März 2009 forderte Timoschenko vorgezogene Präsidentschaftswahlen in der Ukraine.

Timoschenko führt die dramatische Abwertung der Währung Hrywnja auf „politische Sabotage“ durch die Nationalbank zurück. Die Nationalbank wolle die Wirtschaft schädigen und ihre Regierung diskreditieren.

Sie erklärt, ihre Haltung gegenüber Russland war sehr aggressiv. Die russischen Maßnahmen gegen die Ukraine seien nicht immer richtig gewesen. Inzwischen habe sie aber verstanden, dass man auf Gefahren und Provokationen nicht mit Konfrontation und Aggression reagieren muss, sondern mit heißen Umarmungen.

Sie beklagte das Verhältnis zum ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko. Sie habe immer zu ihm gehalten. Doch er sehe sie als politische Konkurrentin an. Ihrer Ansicht nach sollten die Präsidentschaftswahlen nicht erst im Januar 2010, sondern so bald wie möglich statt finden. „Je schneller es Präsidentenwahlen gibt, desto schneller kann das Land politisch geheilt werden.“

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Quellen