USA gewinnt WorldGames-Gold im Inlinehockey

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Duisburg (Deutschland), 21.07.2005 – Das nordamerikanische Finale zwischen den USA und Kanada um das erste Inlinehockey-Gold bei den Weltspielen der nichtolympischen Sportarten, den World Games, ging in einem am Ende sehr agressiv geführten Spiel an die US-Mannschaft.

Im Finale zwischen Kanada und den USA hatten die Kanadier die Hoffnung, den 5:4-Vorrundenerfolg gegen die US-Amerikaner wiederholen zu können und kamen im gesamten Spielverlauf auch zu 20 Torschüssen mehr als die Amerikaner, die jedoch ihre Chancen wesentlich erfolgreicher nutzen konnten. Dabei dauerte es jedoch bis zur achten Spielminute, bis überhaupt das erste Tor gefallen war.

Zum Beginn der zweiten Halbzeit „überrannte“ das US-Team die Ahornblätter jedoch förmlich und kam innerhalb der ersten zwei Spielminuten der zweiten Hälfte zu drei Toren. Als in der 30. Spielminute Mike Ciolli sogar auf 5:0 für die USA erhöhte, war das Spiel eigentlich gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt lagen auch die Nerven der kanadischen Spieler blank und so entwickelte sich in der 33. Spielminute nach einem Foul nicht nur eine, sondern gleich drei Schlägereien. In der Folge mussten von jedem Team drei Spieler vorzeitig „unter die Dusche“.

Die Kanadier schafften es in dieser Situation noch, in den letzten beiden Minuten insgesamt zwei Tore zu erzielen, was jedoch bei dem vorhergehenden Spielstand von 5:0 nur zur „Ergebniskosmetik“ beitrug.

Zwölf Tage nach dem Gewinn der FIRS-Inlinehockey-Weltmeisterschaft holte das US-Team somit das zweite Mal innerhalb von zwei Wochen Gold bei den internationalen Inlinehockeywettbewerben der Internationalen Rollsport-Föderation. Die Inlinehockey-Krone ist jedoch aufgrund der Zersprlitterung der Inlinehockeywelt nicht uneingeschränkt, denn bei der Weltmeisterschaft der Internationalen Eishockey-Föderation, die am 17. Juli zuende gegangen war, erreichte das US-Team nur Bronze.

Im vorhergehenden Spiel um die Bronzemedaille konnte sich das schweizerische Team mit 3:2 nach Verlängerung gegen Schweden durchsetzen. Das deutsche Team kam im gesamten Turnierverlauf zu keinem einzigen Sieg, so dass für die erst für das Turnier neu zusammengestellte Nationalmannschaft aus Spielern der IHL-Bundesliga (Spiel mit Puck) und der Deutschen Inline-Skaterhockey-Liga (Spiel mit Ball) des Rollsportverbandes das Turnierfazit eher negativ ausfällt.

Abschlussplatzierungen

  1. USA
  2. Kanada
  3. Schweiz
  4. Schweden
  5. Tschechien
  6. Deutschland

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Quellen