Thüringens Ministerpräsident Althaus aus dem Koma erwacht

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Veröffentlicht: 22:01, 6. Jan. 2009 (CET)
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Dieter Althaus (Archivfoto)

Schwarzach im Pongau (Österreich), 06.01.2009 – Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus ist am Samstag, dem 3. Januar 2009, wieder aus dem künstlichen Koma aufgewacht, in das er von den Ärzten aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen versetzt worden war. Die Ärzte sind sehr hoffnungsvoll, dass er wieder völlig gesundet. Althaus wurde am 9. Januar 2009 in das Universitätsklinikum Jena verlegt. Althaus war am Neujahrstag 2009 auf der Riesneralm mit einer Skifahrerin zusammengestoßen und dabei schwer am Kopf verletzt worden. Die Skifahrerin starb auf dem Weg ins Krankenhaus an ihren Verletzungen.

Für Montag, den 5. Januar 2009, 11.00 Uhr war eine Pressekonferenz angesetzt. Unterdessen werden zur Schuldfrage Spekuationen laut, wonach der Politiker nicht vorschriftsmäßig nach rechts abgebogen sein soll. Dafür sprechen die Verletzungsmuster am Körper der Toten, außerdem gebe es einen Zeugen. Gegen Althaus wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ermittelt, mit ersten Ergebnissen sei in vier bis sechs Wochen zu rechnen.

Die Leiche der verunglückten Slowakin, die laut Obduktion an ihren schweren Schädelverletzungen gestorben ist, wurde von der Staatsanwaltschaft freigegeben und wurde am Mittwoch, dem 7. Januar 2009, in Riegersberg in der Steiermark beigesetzt. Sie hinterlässt ihren Mann, einen NATO-Angestellten, und ein eigenes einjähriges Kind. Betroffen sind weitere Kinder aus der ersten Ehe des Mannes. Althaus ist indes bis auf weiteres nicht vernehmungsfähig und leidet unter Amnesie, hieß es weiter.


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Quellen