Stadion Oberwerth in Koblenz: Fit für die Zweite Bundesliga?

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Artikelstatus: Fertig 15:19, 15. Mai 2006 (CEST)
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Koblenz (Deutschland), 15.05.2006 – Die Autoren auf der Internetseite der TuS Koblenz brachen in Euphorie aus, als der Verein am 13. Mai nach einem 2:2 gegen die SpVgg Bayreuth in die Zweite Fußball Bundesliga aufstieg. Sie sprachen von einem „Wunder“ und vermeldeten: „2. Liga, wir kommen.“ Auch der Journalist Sven Sabock von der Rhein-Zeitung online überschlägt sich mit Superlativen, so heißt es dort: „Gerade in der Welt des Sports sollte man mit Superlativen vor­sich­tig umge­hen, aber auf den Mikro­kos­mos TuS Koblenz bezogen sind Begriffe wie ‚phänomenal‘, ‚unglaublich‘ oder ‚sensationell‘ in diesen Tagen nicht über­zogen.“

Doch die Frage ist: Gilt das auch für das Stadion Oberwerth, in dem der Verein die Heimspiele austrägt? Auf der Homepage des Vereins erfährt man darüber zurzeit noch nichts, die entsprechende Seite befindet sich nach eigener Aussage gerade im Umbau. Zuerst aber ein paar allgemeine Daten: Eröffnet wurde das Stadion im Jahr 1936. Es hat eine Kapazität von 17.084 Plätzen, wovon lediglich 972 überdacht sind. Das Stadion hat eine Laufbahn und eine Flutlichtanlage. Im Jahr 1946 kamen bei einem Spiel gegen Schalke 04 einmal 33.000 Zuschauer.

Als nächster Stichtag gilt der 31. Mai. An diesem Tag muss ein Konzept der Stadt Koblenz vorliegen. Dieses muss eine Aussage treffen, wie die Anforderungen und Auflagen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) erfüllt werden sollen. Diese Anforderungen sind Teil eines Lizensierungsverfahrens. In der Lizenzierungsordnung (LO) der DFL heißt es beispielsweise in Paragraph 6, Punkt 3: „Das Fassungsvermögen des Stadions muss mindestens 15.000 Zuschauer betragen, wobei mindestens 3.000 Sitzplätze vorhanden sein müssen.“ Weiter werden Vorschriften für die Sitzplätze, die Flutlichtanlage und andere Einrichtungen des Stadions gemacht.

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Quellen