Schwere Niederlage für Regierungspartei bei den Regionalwahlen in Frankreich

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Veröffentlicht: 22:59, 22. Mär. 2010 (CET)
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Paris (Frankreich), 22.03.2010 – Die konservative Regierungspartei UMP des Präsidenten Frankreichs, Nicolas Sarkozy, kam bei den Regionalwahlen am Sonntag lediglich auf durchschnittlich 36 Prozent der Stimmen. Die regionalen Bündnisse von Linken und Grünen erreichten im landesweiten Durchschnitt 54 Prozent der Stimmen. Nur im Elsass gelang es den Konservativen, ihre Mehrheit zu verteidigen. Das Überseedepartement Réunion ging ebenfalls an die Konservativen.

Da die Wahl als wichtiger Stimmungstest für die Kräfteverhältnisse auf nationaler Ebene gewertet werden, gilt der Wahlausgang als große Niederlage für den amtierenden Präsidenten Sarkozy und seine Politik. Gestärkt gehen die Sozialisten aus dem Wahlgang hervor. Als dritte Kraft neben Konservativen und Sozialisten konnten sich die Grünen unter der Führung von Daniel Cohn-Bendit etablieren. Die rechtsextreme Front National verlor zwar leicht, sie erreichte aber dennoch knapp neun Prozent der Stimmen.

Nicolas Sarkozy überließ es Premierminister François Fillon das Wahlergebnis zu kommentieren: „Die Ergebnisse bestätigen den Erfolg der Linken. Wir konnten nicht überzeugen. Das ist eine große Enttäuschung für uns. Ich übernehme meinen Teil der Verantwortung und werde das mit dem Präsidenten besprechen.“

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Quellen