Robbenjagd: Kanadische Regierung wehrt sich gegen angebliche „Mythen“

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Artikelstatus: Fertig 18:26, 6. Apr. 2006 (CEST)
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Ottawa (Kanada), 06.04.2006 – Die kanadische Regierung wehrt sich auf einer Internetseite von Mitte März gegen angebliche „Mythen“, die über die Robbenjagd im Umlauf seien und von Tierschützern und Medien verbreitet würden.

Die Deutsche Welle schrieb dazu unter anderem in einem Bericht vom 4. April mit dem Titel „Halali zum zweiten Teil der Robben-Jagd“: „Dabei sind die Jäger vor allem auf das begehrte, weiße Fell der Tiere aus.“ Nun wies ein nicht angemeldeter Wikinews-Benutzer, dessen IP-Adresse der Dalhousie University, Halifax, Kanada zugeordnet ist, auf eine Internetseite hin, auf der die kanadische Regierung genau das dementiert. Demnach dürfen diese Tiere seit 1987 nicht mehr gejagt werden. Bilder, die von den Gegnern der Robbenjagd benutzt werden, würden eine falschen Eindruck wiedergeben.

Allerdings wurde auch dieses Verbot erst durch Druck von außen erlassen. Nach Protestaktionen durch Prominente, beispielsweise Brigitte Bardot, untersagte Kanada die Tötung von Sattelrobben bis zu einem Alter von zwölf Tagen. Danach streifen sie ihr weißes Fell ab, und ein silbergrauer Pelz wird sichtbar. Nach Angaben der Organisation „Humane Society of the United States“ sind 97 Prozent der in Kanada getöteten Sattelrobben jünger als drei Monate.

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Quellen