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Juli brachte Rekord-Preise für Benzin

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Hamburg (Deutschland), 02.08.2005 – Wie der deutsche Mineralölwirtschaftsverband (MWV) mitteilt, waren die Benzinpreise im Juli so hoch wie noch nie. Der Tod des saudischen Königs Fahd gestern verunsicherte die Märkte, der Rohölpreis in den USA überstieg dadurch wieder 61 Dollar pro Barrel. Diesen Stand hatte er erstmalig Anfang Juli erreicht.

Nach Angaben des MWV kostete ein Liter Superbenzin durchschnittlich 125,7 Cent, 3,9 Cent mehr als im Juni. Diesel kostete 109,9 Cent, ein Anstieg um 2,9 Cent. Dafür seien die gestiegenen Großhandelspreise am Rotterdamer Markt verantwortlich, die für Super um elf Prozent auf 36,2 und für Diesel um drei Prozent auf 39,5 Cent gestiegen seien.

Auch wenn der neue König Abdullah die saudi-arabische Ölpolitik nicht ändern dürfte, reagierten die Ölmärkte gestern nervös mit einem Anstieg um etwa ein Prozent. Saudi-Arabien ist der größte Ölexporteur und verfügt von allen OPEC-Staaten über die größten Reserven.

Die großen Ölkonzerne wie Exxon, BP und Shell haben derweil ihre Gewinne noch einmal gesteigert. Am Montag meldete die norwegische Statoil für das zweite Quartal 2005 eine Gewinnsteigerung von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr; umgerechnet 859 Millionen Euro.

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Quellen