Holzklotzattentat: „Aktenzeichen XY … ungelöst“ bringt neue Hinweise

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Veröffentlicht: 14:50, 3. Apr. 2008 (CEST)
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Oldenburg (Oldb) (Deutschland), 03.04.2008 – Nach der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“, in der gestern ein Beitrag zur Fahndung nach den Tätern des Holzklotzwurfes am Ostersonntag von einer Autobahnbrücke über die Bundesautobahn 29 bei Oldenburg ausgestrahlt wurde, gingen bei der Polizei über 200 Hinweise aus der Bevölkerung ein. Zum Teil seien dabei auch Namen genannt worden. Die Polizei geht allen Hinweisen nach; bisher haben sich jedoch noch keine konkreten Verdachtsmomente gegen bestimmte Einzelpersonen ergeben. Unter anderem war in der Sendung ein Phantombild der jugendlich wirkenden Tätergruppe gezeigt worden, die nach bisherigen Zeugenaussagen erstellt worden war. Mehrere Zeugen hatten diese Personen ähnlich beschrieben. Sie sollen sich zum Tatzeitpunkt auf oder in der Nähe der Brücke aufgehalten haben.

Die inzwischen auf 27 Mitglieder aufgestockte Sonderkommission bei der Polizei, die den Mord untersucht, erwägt offenbar auch die Durchführung eines Massengentests, um den oder die Täter aufzuspüren. Laut der Oldenburger Nordwest-Zeitung sagte der Oldenburger Polizei-Chef Johann Kühme: „Konkret könnten in einem bestimmten Bereich alle Angehörigen einer bestimmten Altersgruppe zu einer Speichelprobe gebeten werden.“

Inzwischen gab das Landeskriminalamt Hannover bekannt, dass der als Tatwerkzeug verwendete sechs Kilogramm schwere Holzklotz aus einer Pappel herausgesägt worden ist und starke Verwitterungsspuren aufweist.

Der am vergangenen Ostersonntag auf einen Pkw geworfene Holzklotz hatte die 33-jährige Beifahrerin eines Pkws tödlich getroffen, die mit ihrer Familie auf dem Rückweg von einem Urlaub an der Nordsee unter der Autobahnbrücke hindurch fuhr.

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Quellen