SOKO „Brücke“ fahndet intensiv nach Holzklotzwerfern

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Veröffentlicht: 16:59, 2. Apr. 2008 (CEST)
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Oldenburg (Oldb) (Deutschland), 02.04.2008 – Die im Zusammenhang mit einem tödlichen Holzklotzwurf von einer Autobahnbrücke über die Bundesautobahn A 29 bei Oldenburg (Oldb) gebildete Sonderkommission hat erste Anhaltspunkte über mögliche Tatverdächtige für den Vorfall am Ostersonntag, bei der eine in einem Personenwagen sitzende Beifahrerin durch den Wurf eines Holzklotzes getötet wurde. Nach Angaben der Polizei Oldenburg konzentriert sich die Fahndung der SOKO „Brücke“ auf eine Gruppe von vier bis fünf jugendlich wirkende Personen, die sich nach Angaben von Augenzeugen zur Tatzeit auf der besagten Brücke über die A 29 aufgehalten haben sollen. Altersschätzungen gehen dabei von Personen zwischen 16 und 20 Jahren aus. Eine der Personen soll deutlich größer als die anderen gewesen sein und eine Basecap getragen haben. Mindestens eine Person soll weiblich gewesen sein und einen Pferdeschwanz getragen haben.

Im Stadtgebiet Oldenburg – an Tankstellen, Schulen und Geschäften sowie Bushaltestellen und Bussen einer Buslinie, die über die Brücke führt – hängen Fahndungsplakate der Polizei. Darin wird dazu aufgerufen, weitere Einzelheiten zum Tathergang, zur Herkunft des Holzklotzes sowie den zur Fahndung ausgeschriebenen Personen der Polizei mitzuteilen, wenn entsprechende Angaben gemacht werden können. Durch diese Öffentlichkeitsarbeit der Polizei soll der Fahndungsdruck auf die gesuchten Täter erhöht werden.

Am Mittwochabend will die Polizei auch in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ im Zweiten Deutschen Fernsehen informieren und die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise bitten. Auch im Programm des Privatsenders SAT1 wird sich um 17.30 Uhr mit dem Thema befassen.

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Quellen