Erste Forderungen der Studenten nach Warnstreik erfüllt

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Veröffentlicht: 11:17, 30. Mai 2009 (CEST)
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Heidelberg (Deutschland), 30.05.2009 – Infolge des Warnstreiks am vergangenen Dienstag von Studenten der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg wurden nun erste Zugeständnisse an die Studierenden gemacht. So würde nun ein Haushaltsausschuss eingerichtet, der aus dem Rektor, dem Kanzler und fünf Studierenden bestehen und eine beratende Funktion haben soll. Bereits zum 8. Juni solle dieses Gremium seine Arbeit aufnehmen. Der Senat stimmte zudem der Forderung nach einem externen Controller zu, welcher die Verwendung der Haushaltsmittel überwachen solle - dies muss jedoch zunächst noch vom Hochschulrat bestätigt werden. Somit sind zwei der zehn Forderungen der Studenten erfüllt. Ferner wollen die Studenten nun gemeinsam mit dem Rektor beim Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg vorsprechen, um dort Gelder einzufordern.

Unterdessen wurde auf der Landesrektorenkonferenz am vergangenen Donnerstag die Klage laut, dass die Situation der Hochschulfinanzen im gesamten Land prekär sei und viele Hochschulen an Einbrüchen in den Studiengebühren durch die Geschwisterregelung leiden würden.

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Quellen