Apachen beschuldigen Prescott Bush des Grabraubes an Geronimo

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Artikelstatus: Fertig 11:55, 7. Feb. 2006 (CET)
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Washington D.C. (USA), 07.02.2006 – Die amerikanischen Ureinwohner haben eine Petition an den US-Kongress gerichtet, in der sie eine Untersuchung bei Skull & Bones fordern, einer Studentenverbindung an der Yale-Universität. Hierdurch soll erreicht werden, dass die Indianer das zurück erhalten und wieder beerdigen können, von dem sie annehmen, dass es die sterblichen Überreste ihres Apachekriegers Geronimo sind.

Die Petition geht davon aus, dass Geronimos Grab im Jahre 1918 von der „Bones-Gesellschaft“ beraubt wurde, unter der Beteiligung von Prescott Bush, dem Großvater des gegenwärtigen US-Präsidenten George W. Bush. Die mutmaßlichen Grabesräuber entwendeten Geronimos Kopf und silbernes Zaumzeug aus dem Grab. Diese Behauptung wird auch in einem neuerem Buch, „Secrets of the Tomb“, der Yale-Studentin Alexandra Robbins aufrechterhalten. Robbins vermutet, dass der Grund, dass diese Personen Gräber ausrauben, folgender ist: Die „Bones-Gesellschaft“ als solche, sei von vornherein vom Tod eingenommen; Schädel, Skelette und Kunstwerke, die den Tod darstellen, würden sich mit Vorliebe in der „Skull & Bones-Gruft“ befinden. Wenn „Bonesmen“ Sachen stehlen, würden sie es in dem beschönigendem Licht sehen, dass sie „Geschenke zu der Göttin“ bringen, die sie in ihrer „Gruft“ verehren.

Robbins sagt weiter, dass sie denke, es sei lächerlich, dass der Sinn der „Bonesmen“ Anspruch auf Gegenstände erhebe, die vermutlich nicht ihnen gehören. Die Sachen, die sie mutmaßlich als Streich oder Wettbewerb gestohlen hätten, seien eventuell wertvoll für die eigentlichen Besitzer. Es sei erschreckend, dass sich die zuständigen Autoritäten nicht einen Weg in die „Bones-Gruft“ verschafft hätten, um das wiederzuerlangen, was nicht in die „Gruft“ gehöre.

Ein Ökonomie-Professor des Clark-Colleges, James Craven, vermutet, dass in der nahen Zukunft schließlich große Gruppen von Indianern vor der „Bones-Gruft“ erscheinen werden, um gegen diesen abscheulichen Rassismus und die Grabraube der „Bones“ zu protestieren und sie würden solange nicht weichen werden, bis dieser „Kopf“, und jedes andere indianische Artefakt, zurückgegeben werden wird... Der Diebstahl sei eine Metapher für etwas viel größeres und gefährlicheres. Dies sei der schreckliche Rassismus der angeborenen Power-Eliten, und diese würden die Positionen der Macht infiltrieren wollen.

In dem Buch von Robbins wird außerdem berichtet, dass sich Apachen in Folge einer Mitteilung mit „Skull & Bones“-Mitgliedern getroffen hätten, dass „Bones“ tatsächlich einen Schädel in der „Gruft“ habe, den sie „Geronimo“ nennen würden. Den Apachen wurden einige Knochen angeboten, die aber als unakzeptabel von ihnen zurückgewiesen wurden, weil es, wie es in der Petition heißt: Offensichtlich nicht der Schädel gewesen sei, den sie auf einem geschmuggelten Foto gesehen hatten. Endicott Davison, der Anwalt von „Skull & Bones“, streitet ab, dass Geronimos Schädel in dem Besitz seiner Klienten sei.

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 10:12, 3. Feb. 2006 (CET)

Quellen