20 Jahre Mathematikum – das Mitmachmuseum feiert Geburtstag

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Veröffentlicht: 20:24, 22. Nov. 2022 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Exponat zur Riesenseifenhaut (Archivbild, 2005)
Leonardo da Vincis Brücke (Archivbild, 2004)

Gießen (Deutschland), 22.11.2022 – Das Mathematikum in Gießen feierte am vergangenen Samstag, dem 19. November 2022, seinen 20-jährigen Geburtstag. Neben einer Kindervorlesung und einer Geburtstagstorte gab es für manche Glückliche unter den Interessierten mit einer Auswürfelaktion freien Eintritt. Im Frühjahr 2023 soll es noch eine weitere größere Feier geben.

Seit der Eröffnung am 19. November 2002, zu der auch der damalige Bundespräsident Johannes Rau kam, können große wie kleine Besucherinnen und Besucher die Ausstellungsstücke in dem Museum ansehen und interaktiv Mathematik erleben. Insbesondere werden häufig mehrere Sinne angesprochen. Angefangen hat das Museum, dessen Grundidee im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Jahre 1993 bei dem Mathematiker und Direktor des Museums Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher entstanden ist, mit der Ausstellung von 50 Exponaten. Inzwischen ist – nach einer bereits im Jahr 2003 erfolgten Erweiterung der Ausstellungsfläche – die Anzahl auf 200 gestiegen, 170 davon interaktiv. Einige Exponate mussten aus hygienischen Gründen aufgrund von Corona herausgenommen werden. Besonders bekannt sind u.a. das Exponat zur Riesenseifenhaut, die große Kugelbahn und Leonardo da Vincis Brücke aus Holzlatten. Insgesamt haben in den letzten 20 Jahren mehr als 2 Millionen Leute das Museum besucht.

Erster Vorgänger des Museums war die Ausstellung „Geometrische Modelle – Mathematik zum Anfassen“, die vom 21. Februar bis zum 7. März 1994 im Philosophikum II der Justus-Liebig-Universität Gießen stattfand und in den Folgejahren dann in ähnlicher Form „auf Wanderschaft“ durch Deutschland ging.


Wikinews commentary.svg     Kommentar abgeben


Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]