Wieder Tote in Pariser Armenquartier

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Pariser Feuerwehr (Symbolfoto aus dem Archiv)

Paris (Frankreich), 30.08.2005 – In einem Armenviertel in Paris hat es erneut gebrannt. Nur wenige Tage nach dem Tod von 17 afrikanischen Einwanderern hat es gestern Abend gegen 22:00 Uhr MESZ den nächsten Großbrand gegeben. Noch in der Nacht kamen Politiker und Vertreter von Verbänden an den Brandort im Stadtteil Marais. Sie forderten dringende Maßnahmen gegen die Wohnungsnot in Paris, von denen besonders die Einwanderer betroffen sind.

Bei dem gestrigen Brand starben sieben Menschen, darunter ein sechsjähriges Kind, es gab viele Verletzte. Etwa 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie konnten das Feuer noch vor Mitternacht unter Kontrolle bringen.

Die Ermittlungen zur Klärung der bisher noch ungeklärten Brandursache sind angelaufen. Der Brand brach nach ersten Erkenntnissen im Treppenhaus aus, der fünfstöckige Altbau war baufällig gewesen. Nach Behördenangaben war er von zwölf Familien aus der Elfenbeinküste illegal bewohnt worden.

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