Umweltbundesamt lässt Lärmwirkungen untersuchen

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Veröffentlicht: 19:38, 18. Mär. 2011 (CET)
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Bremen (Stadt) (Deutschland), 18.03.2011 – Am 15. März 2011 wurde der Öffentlichkeit ein neues Forschungsprojekt vorgestellt. Der ehemalige Leiter des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS), Professor Dr. Eberhard Greiser, erläuterte die von ihm geplante Studie, die vom Umweltbundesamt gefördert wird, während einer Veranstaltung im Presseclub im Schnoor. Eingeladen hatte die Vereinigung zum Schutz Flugverkehrsgeschädigter (VSF).

Greiser hatte im Jahre 2006 am Beispiel des Köln-Bonner Flughafens einen Zusammenhang zwischen nächtlichem Fluglärm und erhöhtem Arzneimittelverbrauch bei Herz- und Kreislauferkrankungen festgestellt. Er begründet die Lärmwirkung mit der Evolution: Früher habe plötzlicher Lärm Gefahr bedeutet. Deshalb würden Stresshormone freigesetzt, damit der Mensch flüchten könne. So sei auch die Wirkung nächtlichen Flugzeugverkehrs zu erklären, der die schlafenden Anwohner eines Flughafens in Aufregung versetze. Dadurch könnten sich langfristige Gesundheitsschäden ergeben.

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Quellen