US-Mittelwesten: Mindestens 15 Tote durch Unwetter und Überschwemmungen

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Veröffentlicht: 14:02, 22. Mär. 2008 (CET)
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St. Louis (Vereinigte Staaten), 22.03.2008 – Schwere Unwetter und Überflutungen haben im Mittelwesten der Vereinigten Staaten schwere Schäden angerichtet und sind für mindestens 15 Todesfälle verantwortlich. Drei Personen werden vermisst.

Vor allem betroffen sind die Bundesstaaten Illinois, Oklahoma, Arkansas, Kentucky und besonders Missouri, wo US-Präsident George W. Bush nach Aufforderung durch den Gouverneur des Bundesstaates für 70 Countys und St. Louis den Notstand ausgerufen hat. Einheiten der US-Küstenwache wurden in den Südosten Missouris verlegt, um bei der Evakuierung der Menschen zu helfen.

Mancherorts fielen bis zu 300 Liter Regen pro Quadratmeter. Der Dauerregen im Mittelwesten hatte am Montag, den 17. März, eingesetzt. Die Schlechtwetterzone zog dann über Ohio nach Nordosten. Vielerorts mussten Autofahrer in Sicherheit gebracht werden, deren Autos durch die Fluten davongespült wurden. Frank Young, der Direktor des Zivilschutzes im Warren County Ohios äußerte sich gegenüber der Associated Press: „Es gibt eine Menge dumme Leute. Wenn ein Schild hinweist, ,Straße gesperrt, Hochwasser‘, dann meint es genau das.“

In Piedmont, Missouri, sind etwa 300 Häuser nach einem Dammbruch überflutet worden, und der Meramec River bedroht St. Louis. Für verschiedene Gebiete Missouris erwartete der Nationale Wetterdienst für Freitag und Samstag Rekordwasserstände, insbesondere an den Wasserläufen von Big River, Black River und St. Francis River.

Auch für den Südwesten Ohios, wo über 100 Millimeter Niederschlag fielen, wurden Hochwasserwarnungen ausgelöst.

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Quellen