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Tsunami-Warnung in Asien nach schwerem Seebeben

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Epizentrum des Erdbebens

Bangkok (Thailand), 24.07.2005 – Nach einem schweren Seebeben der Stärke 7.2 im Indischen Ozean in der Nähe der Nikobaren wurde zunächst eine Tsunami-Warnung von Behörden in Indonesien, Thailand und USA ausgegeben und vorsorglich Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet.

In Thailand werden auf Regierungsweisung hin Küstenabschnitte evakuiert. Dies galt ausdrücklich für die sechs Provinzen Phuket, Phang Nga, Krabi, Ranong, Satun und Trang. Dort war es zur Zeit der Warnung Mitternacht (Ortszeit).

Auswirkungen des Seebebens wurden auch in Indien (Madras) und Indonesien (Aceh) registriert.

Nachbeben - Folgebeben

  • Zwei kleinere Nachbeben der Stärke 5.7 bzw. 5.3 unmittelbar danach wurden wie folgt registriert:
 24jul05 16:00:32 5.3 11.340 92.990 30  kms E of Cinque Island (Andamans), India
 24jul05 15:54:34 5.7 08.090 91.950 132 kms W of Kola-Rue (Teresa Island), India

Schäden und Opfer

Gleichwohl die ausgelöste Flutwelle gegen 19:15 Uhr MESZ die Küste Südthailands hätte erreichen müssen, ist über Auswirkungen, eventuelle Schäden und Opfer aktuell nichts bekannt.

Mittlerweile wurden die Tsunamiwarnungen wieder aufgehoben. Auch die US-Behörde (USGS) hat die Warnung auf ihrer Internetseite zurückgenommen.

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Quellen