Togo: Opposition fordert späteren Wahltermin

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Artikelstatus: Fertig 27. Mär. 2005 (CEST)
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Die Lage von Togo

Lomé (Togo), 27.03.2005 – Anhänger der togolesischen Oppositionsparteien haben am Samstag demonstriert, um die Verschiebung der Präsidentschaftswahl zu erreichen, die am 24. April 2005 stattfinden soll.

Faure Gnassingbé wurde im Februar 2005 nach dem Tod seines Vaters, dem langjährigen Staatspräsidenten Gnassingbé Eyadéma, mit Unterstützung des Militärs, Präsident des westafrikanischen Staates. Dieses Vorgehen war von der togolesischen Opposition, sowie von der Afrikanischen Union und der UNO als Militärputsch kritisiert worden. Nachdem mehrere Nachbarstaaten Saktionen gegen Togo verhängt hatten, kündigte Faure Gnassingbé seinen Rücktritt und verfassungsgemäße Neuwahlen an. Die Verfassung schreibt im Falle des Todes des Präsidenten Neuwahlen innerhalb von 60 Tagen vor.

Während zweier Demonstrationen in der Hauptstadt des Landes kam es zu Ausschreitungen zwischen Anhängern der Oppositionsparteien und Anhängern von Faure Gnassingbé. An beiden Demonstrationszügen beteiligten sich etwa 2.000 Menschen.

Die Opposition ist der Meinung, dass die Zeitspanne bis zum 24. April zu kurz ist, um faire Wahlen zu organisieren. Außerdem sei die Opposition nicht in der Lage in dieser Zeit ihren Wahlkampf vorzubereiten.

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Quellen