Schwere Überschwemmungen in Myanmar

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Veröffentlicht: 07:36, 22. Aug. 2007 (CEST)
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Lage des Staates Myanmar in Südostasien

Rangun (Myanmar) / Seoul (Korea), 20.08.2007 – Nach Überschwemmungen sind in Myanmar (früher: Birma) zehntausende Menschen obdachlos geworden. Etwa 10.000 Häuser im Ayeyawaddy-Flussdelta wurden überflutet, wie Vertreter der örtlichen Behörden der Nachrichtenagentur AFP sagten.

Betroffen war unter anderen das Dorf Athok, 160 Kilometer westlich von Myanmars Wirtschaftsmetropole Rangun. Die staatlichen Medien in dem von einer Militärregierung geführten südostasiatischen Land erwähnten die von ungewöhnlich starken Regenfällen verursachten Überschwemmungen kaum.

Unterdessen sollte die Nothilfe für das von einer Flutkatastrophe verwüstete Nordkorea anlaufen. Das UNO-Welternährungsprogramm WFP erklärte sich in Seoul bereit zum Start eines Hilfsprogrammes für 320.000 Menschen. Zunächst müsse die Führung in Pjöngjang aber eine Liste mit Prioritäten vorlegen, betonte das WFP. In Nordkorea hatten die Überschwemmungen zu Ernteausfällen geführt, welche die chronische Nahrungsmittelknappheit noch verschärften.

Bangladesch ersuchte die Internationale Gemeinschaft um 150 Millionen Dollar (181 Millionen Franken) Fluthilfe. In Bangladesch hatte es die schwersten Überschwemmungen seit einem Jahrzehnt gegeben.

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Quellen