Rodenbach: Auch noch drei Tage nach dem Großbrand sind Glutnester abzulöschen

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Veröffentlicht: 11:48, 15. Okt. 2008 (CEST)
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Rodenbach (Deutschland), 15.10.2008 – Nach dem verheerenden Großbrand eines Reifenlagers in Rodenbach (Landkreis Kaiserslautern) am Samstag war auch die Feuerwehr am dritten Tag noch mit der Bekämpfung einzelner Glutnester beschäftigt. Rund 40 Feuerwehrleute waren den ganzen Tag über im Einsatz.

Wie die Polizei mitteilte, waren bei der Bekämpfung des am Samstag ausgebrochenen Brandes in einer 20.000 Quadratmeter großen Halle rund 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt. Die deutsche Feuerwehr wurde dabei auch durch die Flughafenfeuerwehr der US-AirBase in Ramstein unterstützt. Den Floriansjüngern gelang es zunächst ein Übergreifen des Brandes auf ein nahes Waldstück zu verhindern und dann Stunden später den Brand unter Kontrolle zu bringen. Ihre Arbeit wurde dadurch erheblich gestört, dass die Regale im Inneren des Lagers, in welchen rund 30.000 Reifen lagerten, zusammenstürzten und einen Innenangriff zu gefährlich werden ließen. Dennoch erlitt ein Feuerwehrmann eine leichte Rauchvergiftung.

Die Ursache für den Großbrand ist weiterhin unklar. Ersten Schätzungen zu Folge beträgt der Brandschaden mindestens 10 Millionen Euro. Die Gemeinde sucht zur Zeit nach Ausweichmöglichkeiten für die Firma.

Die Bevölkerung sei durch Schadstoffe in der Luft inzwischen nicht mehr gefährdet und auch die Umwelt habe keinen Schaden erlitten. Dennoch sollen Obst, Gemüse, Pilze und ähnliches aus der näheren Umgebung des Brandortes vorerst gemieden werden, bis spezielle Labore getestet haben, ob diese vergiftet wurden. Diese Empfehlung richtet sich vor allem an die Bewohner der Gemeinde Weilerbach und des Kaiserslauterer Stadtteils Siegelbach.

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Quellen