Rentenerhöhung: Deutsche Rentner erhalten ab Juli durchschnittlich sechs Euro mehr

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Artikelstatus: Fertig 20:11, 21. Mär. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 21.03.2007 – Zum 1. Juli dieses Jahres sollen nach Aussagen von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) die Altersbezüge für die rund 20 Millionen deutschen Rentner um 0,54 Prozent angehoben werden. Dies sei seit Dienstagabend sicher. „Wir haben jetzt die entsprechenden Daten beeinander“, sagte Müntefering.

Nach drei Jahren in Folge, in denen Deutschlands Rentner auf eine Erhöhung ihrer Bezüge verzichten mussten, sieht die Lage nun etwas rosiger aus. Die geplante Steigerung des Altersruhegeldes reicht allerdings nicht aus, um den Kaufkraftverlust durch die Inflation, die im vergangenen Jahr knapp unter zwei Prozent lag, auszugleichen. Der „Durchschnittsrentner“ mit einer Rente von 1.100 Euro erhielte ab Juli 5,94 Euro mehr. Dies sei zwar nicht viel, aber doch „Ausdruck der positiven Entwicklung bei Wachstum und Löhnen im vergangenen Jahr“, verkündete Müntefering.

Ob die Renten auch im kommenden Jahr erhöht werden können, steht bisher nicht fest. Dies hänge von der Zahl der Beschäftigten ab, meinte Müntefering. Eine Prognose wollte er zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeben.

Wegen der Kopplung der Renten an die Löhne hat es in den vergangenen drei Jahren keine Rentenerhöhung gegeben, weil auch die Löhne nicht gestiegen waren. Für die Zukunft könne man angesichts der guten Konjunktur aber wieder optimistisch sein, sagte der Bundesarbeitsminister. Eigentlich hatte die Bundesregierung damit gerechnet, dass eine Rentenerhöhung erst wieder ab dem Jahre 2009 möglich sein würde.

Themenverwandte Artikel

Quellen