Oscar für „Das Leben der Anderen“

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Artikelstatus: Fertig 17:19, 4. Mär. 2007 (CET)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 04.03.2007 – Nach Volker SchlöndorffsDie Blechtrommel“ im Jahr 1980 und Caroline Links Film „Nirgendwo in Afrika“ im Jahr 2003 hat dieses Jahr zum dritten Mal ein deutscher Film in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ einen Oscar gewonnen. Florian Henckel von Donnersmarcks Film „Das Leben der Anderen“ wurde mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet.

Die korrekte Bezeichnung für den Oscar lautet eigentlich „Academy Award of Merit“ (etwa: Verdienstauszeichnung der Akademie). Er wird einmal jährlich von der amerikanischen „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ (etwa: Akademie für Filmkunst und -wissenschaft) in verschiedenen Kategorien verliehen, wobei manche Kategorien – wie zum Beispiel der Ehrenoscar für das Lebenswerk – nicht in jedem Jahr vergeben werden. Als bedeutendste Kategorien gelten die Kategorien für den besten Film, die beste Regie, die besten Hauptdarsteller und besten Drehbücher. In diesem Jahr wurde der Oscar in 24 Kategorien vergeben.

Mit vier Oscars schnitt der Martin Scorsese-Film „Departed – Unter Feinden“ dabei am besten ab. Der in fünf Kategorien nominierte Film erhielt die Auszeichnungen „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Bester Schnitt“. Scorsese war schon 1981 erstmals und seitdem noch sieben weitere Male für den Oscar nominiert, hatte den Preis bislang aber nie gewonnen. Er galt dieses Jahr als hoher Favorit und gewann nach nunmehr 26 Jahren seinen ersten Oscar, wofür er vom Publikum im Kodak Theatre begeistert gefeiert wurde. Als beste Darsteller in der Hauptrolle gewannen Helen Mirren („Die Queen“) und Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“); für ihre Leistungen in der Nebenrolle wurden Jennifer Hudson („Dreamgirls“) und Alan Arkin („Little Miss Sunshine“) geehrt. In der Drehbuch-Kategorie gewann den Preis für das beste Original-Drehbuch ebenfalls „Little Miss Sunshine“.

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Quellen