NATO rüstet im Osten auf

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Veröffentlicht: 21:30, 10.02.2016
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Brüssel (Belgien), 10.02.2016 – Neues vom Verteidigungsministertreffen in Brüssel: Die NATO möchte zur Abschreckung gegenüber Russlands seine Präsenz an der östlichen Außengrenze der NATO verschärfen. Es soll sich um die größte Aufrüstung seit dem kalten Krieg handeln, so die Allianz. Aktuell werde geprüft, wie die Aufrüstung im Einzelnen aussehen soll, heißt es nach der Grundsatzenscheidung aus Brüssel. Die Planungen sollen bis zum Warschauer NATO-Gipfel im Sommer abgeschlossen sein.

Für den Fall eines russischen Angriffs sollen so zum Beispiel Waffensysteme und Munition in der Region gelagert werden. Diese Aufgabe durchführen soll eine multinational zusammengesetzte Truppe, betonte Jens Stoltenberg. Es gehe dabei um die Stärkung der Verteidigung und Abschreckung.

Nach inoffiziellen Informationen soll sich die Aufrüsung auf etwa 1.000 Soldaten pro Land belaufen, so heißt es aus Bündniskreisen. So sollen Standorte zum Beisiel neben den baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen auch Polen, Bulgarien und Rumänien sein. Im Moment sind die Regionalen Hauptquartiere in diesen Gebieten nur mit ein paar dutzend Soldaten besetzt. In welchem Umfang Deutschland bei der Verstärkung im Osten eine Rolle spielen soll, ist noch unklar.


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Quellen[Bearbeiten]