Meinungen:Diskothekenbetreiber wenden sich gegen die Reform der GEMA-Tarife ab Januar 2013

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Diskothekenbetreiber wenden sich gegen die Reform der GEMA-Tarife ab Januar 2013

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Bezug zur Realität[Bearbeiten]

Die GEMA scheint den Bezug zur Wirklichkeit längst verloren zu haben, somit wundern mich diese Pläne auch nicht. --Usien Max (Diskussion) 11:42, 22. Apr. 2012 (CEST)

Wenns da nur um 10% geht ist das ja geschenkt. Bei dem was die GEZ jetzt auf ihre Zwangskunden abfeuert ist das doch harmlos. --Itu (Diskussion) 23:24, 22. Apr. 2012 (CEST)

Die 10% der GEMA[Bearbeiten]

Mit freundlicher Genehmigung von http://kultur-retten.de :

Die GEMA betont gerne, dass die Tarife an 10% der Eintrittseinnahmen angepasst sein sollen. Da die GEMA ja gerne davon spricht, kleine kulturelle Veranstaltungen in ihren neuen Tarifen zu entlasten, folgendes Beispiel einer solchen Veranstaltung:

Ein Paartanzabend, 4h Dauer, Raumgröße 120qm, Eintritt 1€: -> die GEMA rechnet mit 100 Besuchern pro 100 qm, folglich hätten wir also bei 120qm 120€ Eintritt.

Nach dem neuen ab 2013 gültigen Tarif M-V beträgt die Gebühr für eine solche Veranstaltung 44€ und damit 37% der Einnahmen. Nun bedenken wir, dass da durchaus noch GVL (an den GEMA-Tarif gekoppelt) in Höhe von 11,44 % dazukommen kann, dann wären das 46% der Einnahmen. Das war jetzt netto, mit 7% Mehrwertsteuer wären wir insgesamt bereits bei 59,32€ oder 49% der Einnahmen.

Leider sind bei einem Paartanzabend nicht so viele Leute im Raum wie von der GEMA per Tarif unterstellt, da man ja Platz zum Tanzen benötigt. Kommen also nur 60 Leute zu der Veranstaltung (=60€ Eintrittseinnahmen), was durchaus bei einem gemütlichen regelmäßigen Paartanzabend realistisch ist, so beträgt der Abgabenanteil an den Veranstaltungseinnahmen bereits 99%. So sehen also 10% der GEMA aus...

Zum Glück kann sich der Veranstalter mit den verbleibenden 0,68€ ein Päckchen Papiertaschentücher kaufen, um sich die Tränen wegzuwischen. Das Geld reicht dann leider nicht mehr für den Anruf bei der GEMA um nachzufragen, wo da denn die Kultur bleibt.