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Mecklenburg-Vorpommern: Rostocker Studenten protestieren gegen Schließungen von Studiengängen

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Rostock (Deutschland), 29.04.2005 - Heute demonstrierten mehrere hundert Studenten und Mitarbeiter der Universität Rostock vor dem Hauptgebäude der Universität gegen die geplanten Schließungen von mehreren Fachbereichen.

Dies war bereits die dritte Protestaktion, die seitens der Rostocker Studenten organisiert wurde. Eine respektive drei Wochen zuvor wurde bereits vor dem Schweriner Schloss, dem Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, demonstriert, wobei die Anzahl der Teilnehmer auf 4.000 geschätzt wurde, Studenten anderer Universitäten und Schüler inbegriffen.

Die Kürzungen betreffen nach neuesten Verlautbarungen seitens Prof. Dr. Hans-Robert Metelmann Bildungsminister des Landes, die Fakultäten/Studiengänge Jura, Mathematik, Theologie, Zahnmedizin, Altertumswissenschaften und Politik. Diese sollen einer Pressemitteilung des StudentINNenrates zufolge komplett wegfallen oder stark reduziert werden. Auch eine Verlagerung der Studiengänge nach Greifswald wird geplant. Zuvor war unter anderem auch die Schliessung der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Biologie angedroht worden. Die Umsetzung der Kürzungspläne würde etwa 3.000 Studenten treffen. Gründe hierfür sind Einsparungspläne im Bildungsbudget des Landes.

Die Studenten sprachen sich auf der Veranstaltung entschieden gegen jegliche Kürzungen aus. Auch ein Umzug nach Greifswald kommt für sie nicht in Frage. Auf Seiten der Studenten fand sich indes Unterstützung, unter anderem vom Oberbürgermeisteramt der Stadt Rostock, der Rostocker Brauerei sowie von anderen Unternehmen. Die große Anzahl von Studierenden ist für sie ebenfalls ein wirtschaftlicher Faktor.

Weitere Aktionen wurden angekündigt, allerdings ohne konkreten Termin.

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Quellen