München: International agierende Einbrecherbande festgenommen

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Veröffentlicht: 17:11, 30. Nov. 2011 (CET)
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Digitale Kinokamera (Archivbild)

München (Deutschland), 30.11.2011 – Anfang August 2011 wurde in München in den Stadtteilen Obersendling und Moosach in Firmen eingebrochen, die im Medienbereich tätig sind. Es wurde Video- und Kameratechnik im Wert von 2,3 Millionen Euro entwendet.

Staatsanwaltschaft und Polizei gingen schnell davon aus, es mit einer gut organisierten Einbrecherbande zu tun zu haben. Die Ermittlungen übernahm das Kommissariat 51, das für Bandendelikte und personenorientierte Ermittlungen im Einbruchs- und Kfz-Bereich zuständig ist. Die Täter hatten die Tatorte in München und weitere im Bundesgebiet genauestens ausgekundschaftet. Regelmäßig waren sie an modernster und teurer Kamera- und Videotechnik interessiert. Durch intensive Ermittlungen konnte an der bayerisch-württembergischen Landesgrenze eine Anlaufstelle aufgespürt werden, von der aus die Bande agierte.

Am Dienstag gelang es, vier Männer und eine Frau im Alter von 25 bis 50 Jahren festzunehmen. Die Tatverdächtigen stammen aus Südosteuropa. Die Beute hatten sie nach den Einbrüchen umgehend außer Landes gebracht.

Die Bande dürfte für weitere ähnlich gelagerte Taten in Deutschland und in den Nachbarländern verantwortlich sein.

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Quellen[Bearbeiten]