Finale Eurovision Song Contest 2011

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Veröffentlicht: 01:18, 15. Mai 2011 (CEST)
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Die Bühne in der ESPRIT arena

Düsseldorf (Deutschland), 15.05.2011 – Zum 56. Mal fand gestern der Eurovision Song Contest statt. In Deutschland nach 1983 und 1957 zum dritten Mal. Der Austragungsort war die ESPRIT arena in Düsseldorf. 120 Millionen Zuschauer waren am Fernsehen dabei und 36.000 live. Einige wenige Restkarten gab es noch an der Abendkasse zwischen 15 und 20 Uhr.

Auf der Reeperbahn fand die offizielle Feier „Countdown für Deutschland“ statt. Die Teilnehmerzahl war auf 5000 begrenzt. In weiteren Städten gab es Public-Viewing-Veranstaltungen, so auch in der Fischauktionshalle in Düsseldorf in der Großen Elbstraße 9. Die ARD übertrug das Ereignis live in die Wohnzimmer.

Bereits Stunden vor dem Event herrschte Partystimmung. Durch die Altstadt von Düsseldorf zogen die Anhänger der verschiedenen Nationen. Sie führten die Fahnen ihrer Länder mit und hüllten sich teilweise darin ein. Die Farben der verschiedenen Nationen wurden auf alle erdenklichen Weisen zur Schau getragen. Viele Holländer waren in orangen Perücken zu sehnen. So wurde sich eingestimmt auf den großen Abend.


Die Teilnehmer im Finale waren:

Platz Startnr. Land Sprache Interpret Titel
(M = Musik; T = Text)
Übersetzung Punkte
21 1 Finnland Englisch Paradise Oskar Da Da Dam
M/T: Axel Ehnström
Da Da Dam 57
6 2 Bosnien und Herzegowina Englisch, Bosnisch Dino Merlin[1] Love in Rewind
M/T: Dino Merlin
Liebe im Rücklauf 125
5 3 Dänemark Englisch A Friend in London New Tomorrow
M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner
Neues Morgen 134
19 4 Litauen Englisch, Französisch Evelina Sašenko C’est ma vie
M: Paulius Zdanavičius; T: Andrius Kairys
Das ist mein Leben 63
22 5 Ungarn Englisch, Ungarisch Kati Wolf What About My Dreams
M: Viktor Rakonczai, Gergő Rácz; T: Péter Geszti, Johnny K. Palmer
Und meine Träume? 53
8 6 Irland Englisch Jedward Lipstick
M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson
Lippenstift 119
3 7 Schweden Englisch Eric Saade Popular
M/T: Fredrik Kempe
Beliebt 185
24 8 Estland Englisch Getter Jaani Rockefeller Street
M/T: Sven Lõhmus
Rockefeller Street 44
7 9 Griechenland Englisch, Griechisch Loukas Giorkas feat. Stereo Mike Watch My Dance
M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali
Schau meinem Tanz zu 120
16 10 Russland Englisch, Russisch Alexei Worobjow Get You
M/T: Alexei Worobjow, RedOne, AJ Junior, Bilal „The Chef“, Eric Sanicola
Dich bekommen 77
16 11 Frankreich Korsisch Amaury Vassili[2] Sognu[3]
M: Daniel Moyne, Quentin Bachelet; T: Jean-Pierre Marcellesi, Julie Miller
Traum 82
2 12 Italien Italienisch Raphael Gualazzi Madness of Love
M/T: Raphael Gualazzi
Liebeswahn 189
25 13 Schweiz Englisch Anna Rossinelli In Love for a While
M/T: David Klein
Zeitweise verliebt 19
11 14 Vereinigtes Königreich Englisch Blue I Can
M/T: Ciaron Bell, Ben Collier, Ian Hope, Duncan James, Liam Keenan, Lee Ryan, StarSign
Ich kann 100
12 15 Moldawien Englisch Zdob și Zdub So Lucky
M: Mihai Gîncu, Marc Elsner; T: Andy Schuman, Marc Elsner
So glücklich 97
10 16 Deutschland Englisch Lena Taken by a Stranger
M/T: Gus Seyffert, Nicole Morier, Monica Birkenes
Fasziniert von einem Fremden 107
17 17 Rumänien Englisch Hotel FM Change
M: Gabriel Băruța; T: Alexandra Ivan, Gabriel Băruța
Verändern 77
18 18 Österreich Englisch Nadine Beiler The Secret Is Love
M: Thomas Rabitsch; T: Nadine Beiler
Das Geheimnis ist Liebe 64
1 19 Aserbaidschan Englisch Ell & Nikki Running Scared
M: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain Farquharson; T: Stefan Örn, Sandra Bjurman
In Panik geraten 221
13 20 Slowenien Englisch Maja Keuc No One
M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
Niemand 96
20 21 Island Englisch Sigurjón’s Friends Coming home
M: Sjonni Brink; T: Thorunn Clausen, Sjonni Brink
Nach Hause kommen 61
23 22 Spanien Spanisch, Galicisch Lucía Pérez Que me quiten lo bailao
M/T: Rafael Artesero
Ich hatte Spaß, was kümmert mich der Rest 50
4 23 Ukraine Englisch Mika Newton Angel
M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
Engel 159
14 24 Serbien Serbisch Nina Čaroban
M/T: Kristina Kovač
Zauberhaft 85
9 25 Georgien Englisch Eldrine One More Day
M: DJ BE$$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze
Noch einen Tag 110

Abgestimmt wurde über Telefon oder per SMS, wobei man nicht für den Kandidaten aus dem eigenen Land Stimmen verteilen konnte. Die Punkte im Finale wurden durch die 43 Teilnehmerländer vergeben. Zu 50 Prozent wurde die Zuschauerabstimmung gewertet, weitere 50 Prozent flossen in jedem Land durch fünf Mitglieder einer Expertenjury ein. Jedes Land vergab an zehn Konkurrenten Punkte. Die Wertungen acht, zehn und zwölf Punkte werden live verkündet. Die Wertungen bis sieben eingeblendet. Daraus wurde der Gewinner 2011 ermittelt.

Eine gigantische LED-Wand untermalte die Auftritte optisch. Der riesige Energiebedarf wurde durch vier wohnzimmergroße Generatoren befriedigt. 2500 Journalisten waren akkreditiert. Perfekter Sound, eine beeindruckende Lightshow, eine Veranstaltung der Superlative. Die Bekanntgabe der Abstimmungsergebnisse wurde so gesteuert, dass lange der Sieger nicht feststand. Nach Auswertung von drei Viertel der abgegebenen Stimmen konnte sich Aserbaidschan deutlich nach oben absetzen, nach 41 Abstimmungen standen sie als Sieger fest. Moderiert wurde durch Anke Engelke und Stefan Raab. Anke Engelke trug ein extravagantes schwarzes Kleid. Der Moderator aus Irland glich sich mit einer Perücke an die hochstehende Frisur der Interpreten aus Irland an.

Bereits vor dem Finale in Deutschland standen die Termine für 2012 fest. Das Finale in Baku wird am 26. Mai 2012 und beide Halbfinalsendungen werden jeweils am 22. und 24. Mai stattfinden.

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Quellen

Originäre Berichterstattung
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Fußnoten

  1. Dino Merlin returns as 2011 representative (1. Dezember 2010, abgerufen 6. Dezember 2010, oikotimes.com, englisch)
  2. Amaury Vassili to the Eurovision Song Contest (abgerufen am 31. Januar 2011, ESCToday, englisch)
  3. France: ‘Sognu’ to premiere on Monday 7th March! (abgerufen am 1. März 2011, ESCDaily, englisch)