Fieber-Epidemie in Kenia tötet mindestens 90 Menschen

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Artikelstatus: Fertig 21:39, 15. Jan. 2007 (CET)
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Blaue Farbe zeigt Endemiegebiete des Rifttal-Fiebers

Nairobi (Kenia), 15.01.2007 – Im Nordosten Kenias greift seit einem Monat eine Fieberepidemie um sich, die bisher mindestens 90 Menschen das Leben gekostet hat. Weitere 245 Menschen sind erkrankt. Wie kenianische Behörden mitteilten, handelt es sich um das Rift-Valley-Fieber, dessen Erreger durch Mücken vom Tier auf den Menschen übertragen wird.

Besonders betroffen sind grenznahe Gebiete an den Grenzen zu Äthiopien und Somalia, in denen Nomaden mit großen Tierherden beheimatet sind. Ein Team der Weltgesundheitsorganisation hat inzwischen damit begonnen, die Tiere zu impfen. Da Schlachthäuser und Viehmärkte geschlossen wurden, um die weitere Ausbreitung einzudämmen, droht nach Angaben der amerikanischen Hilfsorganisation USAID nun eine Versorgungskrise.

Quellen