FBI: Georgischer Premier vermutlich nicht ermordet

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Tiflis (Georgien), 12.02.2005 – Die amerikanische Bundespolizei FBI hat erste Ergebnisse seiner Untersuchungen zum Tode des georgischen Ministerpräsidenten Surab Schwania bekanntgegeben. Danach soll es sich tatsächlich um einen „tragischen Unfall“ gehandelt haben. Es gebe gegenwärtig keine Belege für einen Mord.

Der Rechtsattachée der US-amerikanischen Botschaft und FBI-Repräsentant in Tiflis, Bryan Paarman, sagte am Freitagabend, das FBI habe Blut- und Gewebeproben des verstorbenen Premierministers auf Kohlenmonoxid, Drogen, Gifte und Alkohol untersucht. Dabei seien keine Anhaltspunkte gefunden worden, die zu anderen Ergebnissen geführt hätten, als die Untersuchungen der georgischen Ermittler.

Das FBI hatte sich auf Ersuchen der georgischen Regierung wenige Tage nach dem Tod Schwanias am 3. Februar eingeschaltet. Die entsandten Agenten hatten bereits die Giftanschläge auf US-Senator Tom Daschle und den Fernsehjournalisten Tom Brokaw untersucht. Sie hatten Zugang zu allen Akten und stellten im Todesappartment auch Kleidungsstücke und andere Gegenstände sicher, die zur sorgfältigen Auswertung in die USA gebracht worden sind. Es wird erwartet, dass die amerikanische Behörde im März endgültige Ergebnisse vorgelegen wird.

Quellen