FARC wollen Ingrid Betancourt in Kürze freilassen

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Artikelstatus: Fertig 16:28, 5. Jun. 2007 (CEST)
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Bogotá (Kolumbien), 05.06.2007 – Im Jahr 2002 wurde die kolumbianische Präsidentschaftskandidatin Íngrid Betancourt von der linken Rebellenorganisation FARC entführt. Nach Angaben der Senatorin Piedad Córdoba soll sie in Kürze freigelassen werden. Das berichtete die spanische Zeitung „El Mundo“ unter Berufung auf die spanische Nachrichtenagentur EFE in ihrer Internetausgabe am Donnerstag. Die „Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens“ (FARC) wollten mit der Freilassung von Íngrid Betancourt, der zusammen mit ihr entführten Vizepräsidentschaftskandidatin Clara Rojas sowie deren kleinen, in der Haft geborenen Sohn ein „Zeichen guten Willens“ setzen. Die kolumbianische Regierung hat am Freitag wenige Tage vor einer Massenfreilassung etwa 80 inhaftierter Rebellen die betreffenden Häftlinge aus verschiedenen Gefängnissen in ein Übergangslager in der Provinz Boyacá verlegt, meldete der Fernsehsender RCN. Im Laufe des Tages sollten weitere 190 folgen. Dort sollen die Gefangenen bis zur ihrer Haftentlassung am 7. Juni bleiben. Damit hofft Präsident Álvaro Uribe, die Freilassung von etwa 60 Geiseln zu erreichen, die sich zum Teil seit Jahren in der Hand von Rebellen befinden. Die bevorstehende Freilassung sei dem Druck der französischen Regierung zu verdanken. Íngrid Betancourt besitzt die Staatsbürgerschaften Kolumbiens und Frankreichs.

Quellen