Europäisch-afrikanische Migrationskonferenz beginnt im Juli

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Artikelstatus: Fertig 22:44, 21. Jun. 2006 (CEST)
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Rabat (Marokko), 21.06.2006 – Am 10. und 11. Juli findet in der marokkanischen Hauptstadt Rabat eine europäisch-afrikanische Migrationskonferenz statt. Teilnehmen werden Minister der Europäischen Union und Vertreter von 20 afrikanischen Staaten.

Der senegalesische Innenminister Usman Ngom definierte am 6. Juni in Dakar bei einem vorbereitenden Treffen das Ziel. Es gehe nicht darum, die Wanderungsbewegungen zwischen den Staaten zu verhindern, sondern darum, die Bevölkerung dazu zu bewegen, im Land zu bleiben. Auf der Tagesordnung steht auch das Problem der illegalen Einwanderung nach Europa.

Am Vorbereitungstreffen in Dakar nehmen 40 Nationen und diverse internationale Organisationen teil. Die Deutsche Welle berichtet in ihrer Nachricht von 50 teilnehmenden Nationen. Dort sei man sich über einen Aktionsplan einig geworden. Dieser bestehe aus „repressiven“ und „präventiven“ Maßnahmen. Einerseits sollen die Grenzkontrollen sowie die Verfolgung der Schlepperbanden verstärkt werden, andererseits soll durch eine verstärkte Entwicklungshilfe der Migrationsdruck vermindert werden.

Die Verabschiedung des Aktionsplans, der von Marokko und Spanien gemeinsam erstellt wurde und von Frankreich unterstützt wird, soll wiederum auf der Migrationskonferenz erfolgen.

Quellen