EU-Indien-Gipfel fand in Delhi statt

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Veröffentlicht: 07:02, 10. Okt. 2017 (CEST)
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Von links: Premier Modi, EU-Ratspräsident Tusk, EU-Kommissionspräsident Juncker

Neu-Delhi (Indien), 10.10.2017 – In Indien fand in Neu-Delhi am Freitag der 14. EU-Indien-Gipfel statt. Der indische Premier Narendra Modi, EU-Ratspräsident Donald Tusk, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die EU-Außenbeauftragte und Kommissionsvizepräsidentin Federica Mogherini sprachen über die zukünftigen Beziehungen der beiden größten Demokratien der Erde.

Ein wichtiger Gesprächspunkt waren die anstehenden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Indien, sowie die Einführung einer Investitionserleichterung für EU-Unternehmen in Indien, mit den die beiden Wirtschaftsmächte ihre ökonomischen Beziehungen ausbauen wollen. Beide Seiten bekannten sich eindeutig zum Pariser Klimaabkommen. Neben dem Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen stand die Terrorismusbekämpfung, urbane Entwicklung und Migrationsfragen auf der Tagesordnung. In allen Bereichen wurden Vereinbarungen zwischen den Partner getroffen, mit denen die Kooperation weiter ausgebaut werden soll. Beide Seiten forderten ein Ende der Gewalt gegen die Rohingyas, einer sunnitische Ethnie, in Myanmar. Nach dem Gipfel betonte EU-Kommissionspräsident Juncker, dass Indien und die EU als Demokratien die Welt zusammen gestalten müssten und die EU Unterstützung für Indiens Entwicklung liefern werde. Beiden Staaten pflegen enge Wirtschaftsbeziehungen zu einander, so ist die EU für Indien, sowohl zweitgrößter Absatzmarkt, als auch zweitgrößter Lieferant.


Quellen[Bearbeiten]