Die Leipziger Buchmesse 2005 wird eröffnet

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Messebesucher warten auf Einlass

Leipzig (Deutschland), 20.03.2005 – Am Donnerstag eröffnete unter dem Werbespruch „Vielseitig, nicht einseitig.“ die Leipziger Buchmesse für vier Besuchertage ihre Tore. In den Hallen 2-5 der Leipziger Messe stellten über 2.100 Aussteller aus 31 Ländern auf einer Gesamtfläche von 49.000 Quadratmetern ihre Frühjahrslektüre bis Sonntag aus. Mit 1.500 Veranstaltungen und über 1.000 mitwirkenden Personen ist sie die umfangreichste Leipziger Buchmesse, die jemals stattgefunden hat. Die vielen Stände reichten vom einfachen Stand mit Einheitsbande für den Verlagsnamen bis hin zu verzauberndem Einrichtungsambiente, welches an ein gemütliches Bücherstübchen erinnerte. Lesezeichen, bunte Werbebeutel und makelloses Corporate Design an aller Ware sollten den Besucher an den Lieblingsverlag erinnern oder zur Orientierung helfen, wo der regionale Fernsehsender zu finden ist, der Verein aus der Nachbarstadt für Fragen zur Verfügung steht.

interessierte Leser beim Aufbau-Verlag

Die Leipziger Buchmesse 2005 war ein buntes werbendes Schauspiel, ähnlich einer großen Werbelandschaft. Es ging für Besucher im Schwerpunkt darum zu flanieren, für die Verlage galt es, sich dem werbemittelhaschenden Kunden von morgen zu präsentieren, ihn zu beeindrucken - an den Kern des Verlagsziels oder inneren Denkens der Besucher kam man selten. Ein Teil der Besucher war mit einer kleinen Gabe unabhängig vom Absender völlig zu befriedigen.

Doch bei der Ansammlung einer so großen Zahl von Verlagen haben Interessierte auch einmal die Chance, sich als zukünftiger Autor den idealistischeren Vermarktungspartnern zu nähern, um ins Gespräch über Wünsche und Hürden zu kommen, als Leser sich in die tausende von Büchern sinken und den Kopf träumen zu lassen. Viele der interessiert suchenden Gesichter schienen trotz des großen Rummels zufrieden, die Stimmung war familiär. Für jeden Geschmack und Lebensabschnitt war etwas dabei.

Vom Programm her hatte die Messe sehr viel zu bieten. Neben dem seit 14 Jahren stattfindenden „Leipzig liest“ fand man ein Fachprogramm bestehend aus Lesungen und Podiumsdiskussionen, viele Fortbildungsmöglichkeiten, ein Programm für Kinder und Jugendliche sowie Hörbuch- und Reiseprogramme. Alle Veranstaltungen waren zeitlich strukturiert und übersichtlich und einfach über die Internetseite zu erreichen. Auch die Orientierung auf dem Messegelände war Dank übersichtlicher Karten, guter Beschilderung, vereinzelter elektronischer Standsuchmaschinen und freundlicher Informationsmitarbeiter einfach.

moderne Infrastruktur

Die Buchmesse Leipzig kam wie die letzten Jahre solide, umfangreich und international daher und war professionell in jeder Hinsicht - ob der Be„suchende“ am Rande der Menschenbäche immer fündig wurde, hängt zunehmend von der Ausprägung des so genannten Scheuklappenblicks ab.

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Quellen

Originäre Berichterstattung
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