Bugfahrwerk einer Boeing bricht: Großübung auf dem Hamburger Flughafen

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Hamburg (Deutschland), 29.09.2005 – Was am 27. September bei einer großangelegten Übung durchgespielt wurde, wäre ein paar Tage zuvor schon beinahe Realität geworden. Wikinews berichtete von einem Großalarm, der durch eine „Fokker 100“ mit 95 Passagieren an Bord ausgelöst wurde. Die Maschine meldete einen Gummigeruch im Cockpit, was dem Tower in Hamburg mitgeteilt wurde. Darauf wurde ein Großalarm ausgelöst.

Vorgestern wurde dann ein anderes Szenario durchgespielt. Simuliert wurde ein Fahrwerkbruch einer Boeing-Maschine. Während auf dem Flughafen der Betrieb ganz normal weiter lief, wurde eine Museums-Boeing von Fachkräften dementsprechend präpariert. Darüber hinaus wurde angenommen, dass zwei Servicefahrzeuge von der Maschine mitgerissen wurden, in dem Menschen eingeklemmt waren. Rauchentwicklung am Flugzeug, herumirrende Passagiere und aufgeregte Angehörige am Flugfeld, alles wurde in das Szenario eingebaut. 84 Statisten und 300 Helfer sorgten für einen realistischen Ablauf.

Ergebnis der Übung: Die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte funktionierte reibungslos. Die Flughafensprecherin Stefanie Koll wird vom Hamburger Abendblatt mit den Worten zitiert: „Es lief super!“

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Quellen