Augsburger Polizistenmord: Tatwaffe wurde aufgefunden

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Veröffentlicht: 21:10, 29. Okt. 2011 (CEST)
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Kuhsee bei Augsburg

Augsburg (Deutschland), 29.10.2011 – Die Polizei hat die mutmaßliche Tatwaffe aufgefunden, mit der am Freitagmorgen ein 41-jähriger Polizeibeamter erschossen und seine 30-jährige Streifenkollegin verletzt wurde. Es handelt sich um eine großkalibrige Pistole.

Schon am Freitag wurde die Sonderkommission (Soko) „Spickel“, bestückt mit 40 Beamten, ins Leben gerufen. Trotz hunderten von Hinweisen gibt es noch keine heiße Spur zu den Tätern. Das Motorrad, eine Honda, Typ CB 500 mit dem gefälschten Kennzeichen A-L 307 hatten die Täter bei ihrer Flucht zurücklassen müssen, bevor sie zu Fuß in den Wald flüchteten. Über die Pistole und das Motorrad versuchen die Ermittler näher an die beiden Flüchtigen heranzukommen.

Der aus Königsbrunn stammende getötete Polizeihauptmeister Matthias Vieth hatte bei dem Schusswechsel am Kuhsee im Siebentischwald eine Schutzweste getragen. Sie konnte ihm nicht das Leben retten, da er unglücklicherweise im Bereich des Halses getroffen worden war. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Seine 30-jährige Streifenpartnerin, die leicht verletzt ist, steht unter Schock.

Oberstaatsanwalt Günther Zechmann geht davon aus, dass die Täter eine Straftat verdecken wollten und deshalb zur Waffe gegriffen haben.

Das Waldgebiet ist zwischenzeitlich abgesucht. Die Täter konnten dabei nicht aufgespürt werden.

Die Soko hat unter der Rufnummer 0821/323-3030 eine Hotline eingerichtet und bittet alle Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit dem Verbrechen stehen könnten oder sich auf das von den Tätern verwendete Motorrad beziehen, zu melden.


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