Abgelaufenes Fleisch umverpackt und wieder verkauft

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Mönchengladbach / Hannover (Deutschland), 08.03.2005 - In vier „Real-Markt“ Filialen ist es anscheinend zu groben Verstößen gegen das Lebensmittelrecht gekommen. Die Filialen sollen altes Fleisch mehrfach umverpackt und neu etikettiert haben. Das Fleisch gelangte danach wieder in den Verkauf.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg gab bekannt, dass gegen die vier niedersächsischen „Real-Markt“ Filialen ermittelt werde. Letzte Woche Dienstag durchsuchten die Ermittler zwei Filialen, dabei wurden die Mitarbeiter auf frischer Tat ertappt. Sie verpackten gerade altes Fleisch in neue Verpackungen. Auf Grund einer Zeugenaussage gerieten auch zwei weitere Filialen unter Verdacht.

Gegen neun Mitarbeiter von „Real“, so die Staatsanwaltschaft, darunter zwei Fleischermeister, werde zur Zeit ermittelt. Die Untersuchungen wurden angestoßen, nachdem ein Mitarbeiter der Kette die Vorgänge fotografiert hatte und diese zur Anzeige brachte.

Zurzeit schließen die Ermittler aus, dass die Zentrale der „Real-Markt“ Kette über die Vorgänge informiert war. Eine Sprecherin erklärte, die Vorwürfe würden sehr ernst genommen und es werde auch intern ermittelt.

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Quellen