Zweiter DEL-Spieltag: Hannover Scorpions weiterhin Tabellenführer

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Artikelstatus: Fertig 14:11, 14. Sep. 2005 (CEST)
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Köln (Deutschland), 14.09.2005 –

Hannover Scorpions 3 : 2 Kassel Huskies

Tore: 1:0 (09:44) S. Heins, T. Dolak, P. Augusta; 1:1 (26:39) D. Clarke, R. Kraft, E. Bertrand ; 1:2 (28:52) D. Bannister, J. Ulmer, D. Groulx; 2:2 (47:31) M. Green, A. Morczinietz; 3:2 (51:37) P. Köppchen, T. Warriner, R. Hock

Strafzeiten: Hannover Scorpions 6 Min./ Kassel Huskies 12 Min.

Schiedsrichter: Aumüller, Roland Linienrichter: Krawinkel, Markus/ Prudlo, Martin

Zuschauer: 5.260

In der 10. Minute konnte Shawn Heins Kassels Torwart Joaquin Gage überwinden. Nach dem 1:0 zauberten die Scorpions und im zweiten Drittel kamen die Huskies hierdurch weder ins Spiel. Ihnen gelang dann der Ausgleich durch Clarke Dale (27.) und keine zwei Minuten später die Führung durch Drew Bannister (29.). Durch unnötige Strafzeiten brachte sich Kassel dann wieder in Bedrängnis, als innerhalb von zwei Minuten gleich drei Huskies auf die Strafbank mussten.Doch auch diese 5:3 Situation ließen die Scorpions ungenutzt. Kurz darauf waren die Scorpions in Unterzahl und kamen ihrerseits zu einem Konter, den sie im Gegensatz zu den gescheiterten Kasseler Versuchen mit viel Glück zum 2:2 durch Mike Green nutzten. In der 52. Minute gab es dann tatsächlich ein Powerplaytor und somit die Führung der Scorpions.

DEG Metro Stars 2 : 1 Hamburg Freezers

Tore: 0:1 (03:25) J. Plachta, S. Peacock, B. Rousson; 1:1 (14:36) M. Bazany, C. Ferraro, P. Ferraro; 2:1 (27:43)P. Ferraro, M. Pellegrims, C. Ferraro

Strafzeiten: DEG Metro Stars 51 Min./ Hamburg Freezers 47 Min.

Schiedsrichter: Dimmers, Ralph Linienrichter: Kühnel, Matthias/ Jablukow, Georgij

Zuschauer: 5.824

Jacek Plachta brachte Hamburg schon nach vier Minuten in Führung. Jedoch konnte die DEG noch vor der Drittelpause durch ein Tor von Marian Bazany ausgleichen. Mitte des zweiten Drittels war es dann Ferraro der einen Schuß von Mike Pellegrims abfälschte und so die DEG in Führung brachte. In der letzten Spielminute erhielt Daniel Kreutzer aufgrund eines unnötigen Checks gegen Kopf und Nacken von Marc Beaucage eine Matchstrafe. Kreutzer wird voraussichtlich für die nächsten beiden Spiele gesperrt sein.

Iserlohn Roosters 1 : 3 Adler Mannheim

Tore: 1:0 (44:29) R. Intranuovo, C. Danielsmeier; 1:1 (55:08) S. Kelly, D. Edgerton; 1:2 (57:14) F. Carciola; 1:3 (59:30) D. Edgerton

Strafzeiten: Iserlohn Roosters 8 min./Adler Mannheim 14 min.

Schiedsrichter: Langer, Michael Linienrichter: Brodnicki, Gregor/ Gemeinhardt, Thomas

Zuschauer: 3.328

Der Vizemeister sicherte den Sieg bei den Iserlohn Roosters mit 1:3 ganz souverän. Die Roosters boten den Adlern über weite Strecken mehr als nur Paroli und den Zuschauern gutes Eishockey, allerdings mit einer Abschlussschwäche. So konnten die Roosters zwar in 45. Minute in die absolut verdiente Führung gehen, doch wurde die reiche Anzahl an Chancen nicht verwertet. Die Adler hielten dem Druck stand und konnten im letzten Drittel ihre ganze Klasse zeigen. In der 56. Minute erzielten sie den Ausgleich und in der 58. konnten sie in Führung gehen. In der letzten Spielminute wurde dann der Torwart der Roosters zu Gunsten eines 6. Feldspielers heraus genommen und die Adler konnten mit einem "Empty-net goal" zum Endstand von 1:3 erhöhen.

Eisbären Berlin 5 : 3 Krefeld Pinguine

Tore: 0:1 (04:39) D. Kunce, R. Pavlikovsky, A. Selivanov; 0:2 (29:10) A. Selivanov, C. Herperger, A. Hedlund; 1:2 (33:15) S. Ustorf, C. Gawlik, S. Walker; 2:2 (33:20) M. Müller, C. Gawlik, A. Rankel; 3:2 (45:33) S. Felski, D. Walser, R. Leask; 4:2 (45:57) J. Baxmann, S. Felski, K. Fairchild; 4:3 (46:21) A. Grygiel, R. Verwey, R. Müller; 5:3 (58:52) S. Ustorf, S. Walker, D. Walser

Strafzeiten: Eisbären Berlin 20 min./ Krefeld Pinguine 16 min.

Schiedsrichter: Hascher, Alfred Linienrichter: Dierberg, Sascha/ Schröter, Lars

Zuschauer: 4.400

Die Krefeld Pinguine gingen wie auch am 1. Spieltag gegen Köln sehr früh in Führung, doch der Doppelschlag der Berliner in der 33. Spielminute brachte den Ausgleich. In der 45. Minute konnten die Bären in Führung gehen, wiederum mit zwei Toren innerhalb weniger Sekunden. Zwar konnte durch das Tor von Grygiel noch ein Anschlusstreffer von Seiten der Pinguine erzielt werden, aber nach einer kurzen Auszeit der Pinguine wurde der Torwart in der 58. Minute zu Gunsten eines 6. Feldpielers herausgenommen. Stefan Ustorf nutzte diese Chance und machte trotz der Krefelder Gegenwehr durch Alexander Selivanov das "Empty-net Goal" zum Endstand von 5:3.

EV Duisburg Die Füchse 3 : 2 Nürnberg Ice Tigers

Tore: 0:1 (03:12) P. Fical, F. Methot, R. Döme; 1:1 (28:27) A. Bader, S. Robitaille, S. McNeil; 2:1 (30:18) A. Bader, S. Robitaille, S. McNeil; 2:2 (33:02) U. Maurer, G. Leeb, M. Davidson; 3:2 (42:04) R. Francz, S. McNeil, M. Waginger

Strafzeiten: EV Duisburg Die Füchse 37 Min./ Nürnberg Ice Tigers 45 Min.

Schiedsrichter: Deubert, Harald Linienrichter:Brodnicki, Richard/ Dobber, Michiel

Zuschauer: 2.850

Mit dem 3:2 feierten die Füchse mit ihrem Trainer Didi Hegen den ersten Sieg in der DEL. Zwar waren die Franken in der 4. Spielminute in Führung gegangen, doch ließen sich die Duisburger hiervon nicht beeindrucken und sicherten sich mit einem Doppelschlag in der 29. und 31. Minute ihrerseits die Führung. Maurer sorgte zwar noch für den Ausgleich aus Nürnberger Sicht, doch keine 3 Minuten später traf Francz zum 3:2 für die Gastgeber.

Augsburger Panther 4 : 5 Frankfurt Lions

Tore: 0:1 (08:33) D. Corso, D. Norris, F. Bouchard; 1:1 (10:22) B. Yarema, M. Lindman, S. Potvin; 2:1 (10:52) J. Menauer, S. Endraß; 3:1 (24:11) B. Yarema, S. King, R. Suchan; 4:1 (34:27 ) C. Eklund, S. King, T. Fendt; 4:2 (37:14) P. Boileau, J. Young, D. Norris; 4:3 (38:32) D. Gosselin, D. Corso; 4:4 (47:33) D. Sulkovsky, P. Boileau; 4:5 (53:39) P. Lebeau, D. Corso, P. Plante

Strafzeiten: Augsburger Panther 16 Min./ Frankfurt Lions 24 Min.

Schiedsrichter:Klau, Steffen Linienrichter: Giera, Peter-Micha/ Westrich, Sascha

Zuschauer: 4.891

Nach dem Auswärtssieg beim ERC Ingolstadt gingen die Augsburger Panther mit Selbstbewusstsein in das erste Heimspiel der neuen Saison. Zunächst sah es auch nach einer weiteren Sensation aus – führten sie Panther doch nach dem ersten Drittel verdient mit 2:1, in den ersten 10 Minuten des zweiten Drittels konnte die Führung sogar zu einem 4:1 ausgebaut werden. Doch Mitte dieses Drittels ging die Linie verloren und zum Schluss kippten die findigen Lions die Partie, da sie die sich bietenden Chancen einfach besser nutzten. Sechs Minuten vor dem Ende des dritten Drittels konnte Patrick Lebeau die Frankfurter in Führung bringen.

Kölner Haie 3 : 4 ERC Ingolstadt

Tore: 0:1 (05:00) M. Jiranek, K. Sutton, F. Keller; 0:2 (19:17) S. Tallaire, Y. Seidenberg, J. Ficenec; 0:3 (25:49) D. Ast; 1:3 (26:52) S. Julien, I. Ciernik, M. Lüdemann; 2:3 (39:31) S. Furchner, P. Gogulla, B. Schlegel; 2:4 (40:19) C. Ferguson, J. Ficenec, G. Oswald; 3:4 (53:06) M. Lüdemann, D. Mcllwain, S. Julien

Strafzeiten: Kölner Haie 35 Min./ ERC Ingolstadt 22 Min.

Schiedsrichter:Rademaker, Axel Linienrichter: Krawinkel, Markus / Prudlo, Martin

Zuschauer: 11.217

Der ERC hatte von Beginn an klare Vorteile, während die Kölner Haie nur schwer ins Spiel kamen. Nach dem ersten Drittel stand es 0:2 für die Gäste. Die Kölner Abwehr ließ zu viel Platz und dies wurde entsprechend ausgenutzt. Oliver Jonas bediente in der 26. Minute Ingolstadts Stürmer Doug Ast, als er versuchte, den Puck beim PowerPlay seines Teams im Spiel zu halten. Dieser erzielte prompt das 0:3. Im zweiten Drittel kamen die Kölner wieder besser ins Spiel, Ingolstadts Torhüter Jimmy Waite bekamen die beiden Treffer der Kölner wohl garnicht, er übergab sich in der Drittelpause und wurde im dritten Drittel durch Sebastian Vogl ersetzt. Kurz darauf erhöhten die Gäste auf 2:4. In der 49. Minute wurde Philip Gogulla wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge zu einer Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer-Disziplinarstrafe verurteilt. Der Kölner Stürmer ist somit für das nächste Spiel in Frankfurt gesperrt.

Tabelle
Platz Team Spiele S N Tore Punkte
1 Hannover Scorpions 2 2 0 10:5 6
2 Frankfurt Lions 2 2 0 11:7 6
3 Adler Mannheim 2 2 0 9:6 5
4 DEG Metro Stars 2 1 1 7:7 4
5 EV Duisburg 2 1 1 4:4 4
6 Nürnberg Ice Tigers 2 1 1 6:5 3
7 Augsburger Panther 2 1 1 8:8 3
8 ERC Ingolstadt 2 1 1 7:7 3
9 Eisbären Berlin 2 1 1 7:7 3
10 Kölner Haie 2 1 1 6:6 3
11 Kassel Huskies 2 1 1 4:4 2
12 Krefeld Pinguine 2 0 2 5:8 0
13 Iserlohn Roosters 2 0 2 4:9 0
14 Hamburg Freezers 2 0 2 4:9 0

Legende:
Grün: Play-off-Platz
Rot: Play-down-Platz


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Quellen