Wiehltalbrücke: „Katastrophale Witterungsverhältnisse“ vor Unfall

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Artikelstatus: Fertig 23:14, 2. Sep 2005 (CEST)
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Gummersbach (Deutschland), 02.09.2005 – Am zweiten Verhandlungstag sagten gestern mehrere Zeugen vor dem Amtsgericht Gummersbach im Prozess gegen den mutmaßlichen Verursacher des Unfalls auf der Wiehltalbrücke im August letzten Jahres aus. Dabei war ein Tanklastzug von einer Autobahnbrücke gestürzt.

Nach Zeugenangaben fuhr der Laster auf der rechten Spur, als plötzlich der BMW von Mustapha A. quer gestanden habe. Die Zeugen veranschaulichten den Unfallhergang mit Modellautos. Zum Zustand des Angeklagten nach dem Unfall berichtete eine Zeugin, er habe geschockt gewirkt. „Er hat gezittert und war kreidebleich.“ Ferner habe er es nicht fassen können, dass eine Achse des LKWs gebrochen sei.

Einem der Zeugen zufolge soll er nach dem Unfall angegeben haben, durch Aquaplaning die Kontrolle verloren zu haben. Der Fahrer eines vorausfahrenden Mercedes, der den Tanklastzug ebenfalls überholt hatte, bestätigte die „katastrophalen Witterungsverhältnisse“ vor dem Unfall. Er selbst habe beinahe die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Vor dem Unfall flossen große Regenmengen über die Fahrbahn.

Der Angeklagte hatte sich auch am zweiten Verhandlungstag nicht zur Sache geäußert. Er folgte schweigend der Verhandlung.

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Quellen