Ver.di kündigt härtere Gangart gegenüber der Telekom an

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Artikelstatus: Fertig 22:32, 4. Mär. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.
Verdi-Vorsitzender Frank Bsirske

Bonn (Deutschland), 04.03.2007 – Im Streit zwischen dem Konzern der Deutschen Telekom wegen dessen geplanten Umbaus und der Gewerkschaft ver.di hat die Arbeitnehmervertretung eine härtere Gangart angekündigt. Anlass für den Konflikt sind Pläne der Telekom-Führung, einen Teil der Mitarbeiter in eine eigene Gesellschaft auszugliedern. ver.di bestreitet dabei, dass dies dem Kundendienst dienlich sei. Der ver.di-Bundesvorsitzende Lothar Schröder befürchtet Niedriglöhne für die betroffenen Mitarbeiter. Als Druckmittel gegen die Ausgliederung, der der Telekom-Aufsichtsrat bereits zugestimmt hat, wollen die Gewerkschafter nun auch einen Streik nicht mehr ausschließen.

ver.di befürchtet zudem, dass die aktuellen Telekom-Pläne nur der Anfang eines viel weiter gehenden Unternehmensumbaus seien. Zu Spekulationen nehme man keine Stellung, erwiderte die Telekom-Spitze.

Themenverwandte Artikel

Quellen