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Requisiten aus allen zwölf WM-Stadien werden versteigert

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Artikelstatus: Fertig 22:10, 28. Jun. 2006 (CEST)
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Leipzig / Nürnberg / Hamburg (Deutschland), 28.06.2006 – Die ersten zwei Wochen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sind vorüber. Die Spiele in den ersten beiden Städten Leipzig und Nürnberg sind vorbei. Nun beginnt die Versteigerung der WM-Requisiten aus den WM-Stadien nicht nur in diesen beiden Städten, sondern in allen noch folgenden Städten.

Das nationale Organisationskomitee (OK) hat den Auftrag zur Versteigerung aus allen zwölf WM-Spielorten dem Hamburger Auktionshaus Dechow übertragen. Dechow versteigert normalerweise keine Kunstgegenstände wie Bilder und Gemälde, sondern ist auf das Bewerten und Vermarkten von industriellem Anlagevermögen spezialisiert.

Das Originalinventar aus den Stadien geht zum Teil per Höchstangebot weg und zum Teil in einem Festpreisverkauf an die jeweiligen Käufer. Um die Teile nach der WM wegzuwerfen, war der Anschaffungspreis zu hoch und das Abfallproblem. Alles soll wieder verwertet werden. Das 1904 gegründete Auktionshaus hat solch einen Auftrag zum ersten Mal erhalten. Diese Art der Verwertung nach einer WM ist Premiere, das gab es vorher noch nie. Eine Teilsumme aus der Ersteigerung soll guten Zwecken zukommen. Wie hoch der Erlös für das Auktionshaus ist, gab das OK nicht bekannt.

Zur Versteigerung gelangen unter anderem Laptops, Drucker, Faxgeräte, Kopierer, Lampen, Kaffeemaschinen, Tischfußballgeräte, Empfangstheken, Tische, Stühle der Fotographen und Journalisten. Sogar der Rasen kommt unter den Hammer. Pro Stadion kommen etwa 1.100 Kubikmeter Möbel in die Auktion, insgesamt 5.200 Einzelposten.

Die FIFA räumt bis Mitte nächster Woche die Stadien Leipzig und Nürnberg. Nach Abschluss der Versteigerung werden die Stadien wieder in den früheren Zustand zurückversetzt.

Quellen